Burg (eb/reh). Erneut gab es von den Kanuvereinen, nicht nur aus den ostdeutschen Bundesländern, einen großen Zuspruch zur Muldestauseeregatta in Friedersdorf.

613 Aktive aus 42 Vereinen, fast 100 Aktive mehr als im Vorjahr, gingen an den Start. Über 200 und 500 Meter ging es in den Bootsklassen Einer (K I), Zweier (K II) und Vierer (K IV) im fairen Wettstreit um Medaillen, Ehrenpreise, Pokale und gute Platzierungen. Bei der Vielzahl der Teilnehmenden wurde in den einzelnen Disziplinen meist über Vor- und Zwischenläufe die Teilnahme für den Endlauf ermittelt. Eine besondere organisatorische Herausforderung des Veranstalters der Regatta, dem Wassersportclub Friedersdorf e.V. Erneut hat er diese Herausforderung, wie in den Jahren zuvor, hervorragend gemeistert. Für die Burger Kanuten ging es darum, ihre guten Leistungen von der vor 14 Tagen stattgefundenen Brandenburger Regatta zu bestätigen. Aurelia Jänisch, in allen Bootsklassen am Start, paddelte zur Höchstform auf und holte als beste Burger Kanutin fünf Medaillen, einmal Gold, dreimal Silber und einmal Bronze. Gespannt waren alle Augen auf den K IV der Schülerinnen B über 500 Meter gerichtet, wo Burg schon in Brandenburg seine führende Rolle unter Beweis gestellt hat. Ein dominanter Sieg nun auch in Friedersdorf in der Besetzung mit Lenja Wendt auf Platz eins, dann Josi Wieblitz, Nina Schoof und Aurelia Jänisch. Zwei Burger Boote gingen im K IV über 200 Meter an den Start. Silber für Nina Schoof, Carolina Schinck, Eva Henseler und Aurelia Jänisch. Die Bronze-Medaille gewannen Lenja Wendt, Josi Wieblitz, Josie Zabel und Lissy Laufer. „Bemerkenswert bei diesem Rennen ist die Tatsache“, so Kwasniewski, „dass sich beide Boote über Vorläufe qualifizieren mussten und dann gleich zwei Medaillen, das ist eine starke Leistung“. Auch die beiden Boote im K II belegten mit Josi Wieblitz und Aurelia Jänisch den zweiten Platz und Lenja Wendt und Josie Zabel einen hervorragenden dritten. Platz. Gleich vier Mädels erreichten im K I über 200 Meter den Endlauf. „Hier zeigte Aurelia, dass sie nicht nur in den Mannschaftsbooten Erfolg hat, auch im Einer hat sie sich in den Kreis der Elite ihrer Altersgruppe gefahren“, freut sich der Trainer. Erfreut ist er auch über die kämpferische Leistung von Lenja mit Platz vier, Nina mit Platz fünf und Josie Zabel auf Platz neun. Spannend gestalteten die Mädels das Rennen im K II. Mit einem guten kraftvollen Paddelstil gab es für Lenja Wendt und Nina Schoof eine Silber und für Josi Wieblitz und Aurelia Jänisch eine Bronze-Medaille. Dass dem Trainer Kwasniewski nicht nur in der Trainingsarbeit und „väterlicher“ Betreuer Respekt entgegengebracht wird, zeigt er auch als aktiver Fahrer seinen Schützlingen mit einer Silber-Medaille, im Rennen Alte Herren über 200 Meter. „Die insgesamt neun Medaillen, einmal Gold, fünfmal Silber und dreimal Bronze, sind ein Ausdruck der guten Einstellung beim Training und im Wettkampf. Die, die noch nicht die Medaillenränge erreicht haben, auch das hat die Regatta gezeigt, verbessern stetig ihre Leistungen und kommen den vorderen Plätzen immer näher“, resümierte Kwasniewski.