Hier schreibt mey
Es vergeht kaum eine Woche, in der das Internet nicht von neuen Meldungen über ungesunde Lebensmittel oder gar Nahrungsmittelskandalen überschwemmt wird. Jüngst wurde herausgefunden, dass in Eiern einiger Legehennenbetriebe in den Niederlanden und Niedersachsen Spuren des Insektizids Fipronil nachgewiesen worden. Vermutlich sei von einem belgischen Händler dem Desinfektionsmittel Dega-16, das zur Bekämpfung von Blutläusen in der Geflügelhaltung eingesetzt wird, das Kontaktgift beigemischt worden. Betroffen sind Eier, die in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen verkauft wurden. Von einer allgemeinen Warnung wurde von den Behörden abgesehen. Skandalmeldungen über alle möglichen Lebensmittel verunsichern Konsumenten heute immer mehr. Andererseits sind einige schädliche Nahrungsmittel wie Kaffee doch gar nicht so schlecht, wie es kurz zuvor noch verlautet wurde. Über das Internet werden die neusten Ernährungstipps weitergereicht, wie früher der Dorf-Tratsch in Omas Kaffeerunde. Nur schneller und teilweise noch ungenauer. Dabei kann dem Verbraucher schon mal ganz schlecht werden. Vergessen wird bei den ganzen „guten Ratschlägen“, dass uns unser Körper schon zeigt, was er will und braucht, und was schädlich ist. Das „gesunde Maß“ ist hierbei ausschlaggebend. Immerhin schlagen zwei Kilogramm gesunder Blaubeeren auch nur auf den Magen.