Hier schreibt abel
Sanierungsarbeiten auf der A2, B6, A9, A14 und A38. Die Arbeiten beginnen mit der Instandsetzung einer Brücke auf der A2 zwischen Magdeburg-Rothensee und Magdeburg-Zentrum. Hier verengt sich seit dem 3. April 2017 der Verkehr bis Ok-
tober auf zwei Spuren je Fahrtrichtung. So beginnt der Jahresausblick 2017 der Landesstraßenbaubehörde. Im Folgenden werden insgesamt zwölf weitere Großbaustellen im Bundesland aufgezählt, die summa summarum mit 66 Millionen Euro veranschlagt sind. Schön, dass die was machen, um unsere Infrastruktur fit zu halten, denke ich gerade, doch jetzt kommt die nächste Info, auf die ich gerne verzichtet hätte: Die Behörde teilt mit, besonders freitags, an Nachmittagen und zu Wochenbeginn sei an allen Baustellen mit Staus zu rechnen. Genau, das war der Haken an der Sache. Wie merkt der Bundesbürger eigentlich, dass der Sommer da ist? Genau, die Baustellen schlagen aus. Winter ist, wenn sie plötzlich von der Bildfläche verschwunden sind. Da braucht schließlich kein Mensch staatlich finanzierte Verkehrshindernisse, das Wetter sorgt kostenlos für Stau und Schritttempo. Doch Spass beiseite: Was in der Ankündigung fehlt ist, dass zusätzlich zu den Großbaustellen auch noch unzählige Tages- und Wanderbaustellen den Verkehrsfluss lähmen. Als Steuerzahler kommt einem die Vermutung, dass in die Baustellenplanung weniger Geld gesteckt wird als in den Steuereinzug und die Maut.