Hier schreibt püt
Ich weiß nicht mehr genau, wie oft uns die Lehrer während der Schulzeit ins Kloster Jerichow „geschleift“ haben. Doch kann ich mich noch sehr genau an meinen ersten Besuch in dem alten Gemäuer erinnern: Staunend stand ich da und inspizierte beinahe jede Ecke. Die Jerichower Schule hat wohl stets die Klosteranlage zu schätzen gewusst. So erhielten meine Klassenkameraden und ich dort auch die Jugendweihe. Später dachte ich mir ständig: Da haben die in Jerichow den ältesten Backsteinbau Norddeutschlands und machen da nichts daraus. Heute komme ich als Schreiberling an den Ort meiner Schulzeit zurück und staune erneut: Was für ein Juwel ist hier entstanden! Waren Kloster und Nebengebäude einst durch Fremdnutzung des Volksgutes und LPG in Mitleidenschaft gezogen oder gar vernachlässigt worden, bietet sich den Besuchern heute ein sehr gepflegtes Klostergelände mit Café, Klostergarten, Museum und Informationszentrum. Verschiedenste Veranstaltungen sorgen ebenfalls für Belebung. In beinahe jedes Gebäude ist bereits Leben eingezogen, 15 Mitarbeiter sorgen für einen reibungslosen Ablauf auf der Klosteranlage. So wie wir heute das Kloster Jerichow kennen, all das ist dank der Stiftung Kloster Jerichow geschehen. Weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt, zieht es jährlich mehr und mehr Urlauber hierher. Voller Eifer und Ehrgeiz macht sich der Vorstand an die Umsetzung weiterer Vorhaben. Danke für dieses Juwel!