Hier schreibt abel


…gibt man das zu, korrigiert die aus einem Irrtum heraus getroffenen Entscheidungen und nutzt den Irrtum letztendlich als Grundlage für eine Verbesserung. Dieses Vorgehen entspricht dem Verhalten eines erwachsenen Menschen, das auch Vorbildwirkung für andere entfalten kann. Dieses Vorgehen verlangt auch die Fähigkeit, die Reaktion der Mitmenschen auf das Eingeständnis auszuhalten. Es ist klar, dass dies in den modernen Zeiten nicht leichter wird. Ein Verriss in den ach so „sozialen“ Medien ist gewiss. Die benutzte Sprache ist geprägt von Respektlosigkeit und fehlender Erziehung. Das sollte aber trotzdem keine Hinderung sein, eine falsch eingeschlagene Richtung zu korrigieren. Eine klare Faktenlage sollte auch zu klaren Entscheidungen führen. Als die republikanische Mehrheit in den USA vor kurzem beschlossen hat, Waffenkäufer grundsätzlich nicht mehr auf ihre geistige Gesundheit zu überprüfen, war das schon damals nach Lage der Fakten ein Irrtum. Diesen Irrtum zu beheben, hätte es jetzt einen traurigen Anlass gegeben. Über 80 Prozent der „Amis“ hätten das unterstützt. Stattdessen wird herumgeeiert, den Angehörigen von Opfern wird versprochen, über eine Verschärfung der Konrollen nachzudenken. Der Donald denkt zur Krönung darüber nach, alle Lehrer zu bewaffnen. Ich frage mich: Hat der jetzt  keine Angst vor Kritik oder überwindet er die Angst mit kalten Umschlägen aus Dollarnoten von der Waffenlobby?