Hier schreibt püt
In diesen Tagen ist wohl niemand gefragter als die Kameraden der Feuerwehr. Im Einsatz für ihre Mitmenschen und deren Hab und Gut riskieren sie ihre Gesundheit oder gar ihr Leben. Ständig in Alarmbereitschaft stehen die Wehrleute ihren Mann. Gerade im Moment wird uns vor Augen geführt, wie wichtig und wertvoll dieses Ehrenamt doch ist. Wen rufen wir bei Bränden oder Unfällen, wenn nicht die Feuerwehr? Gerade die momentan immer wieder in Brand geratenen Felder und Wälder versetzen die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr in den Dauereinsatz. Während andere nach getaner Arbeit die Füße hochlegen, haben sie sich vollkommen uneigennützig der Fürsorge ihrer Mitmenschen verschrieben und stellen ihr eigenes Leben hinten an. Hut ab vor diesen rettenden Engeln! Engagieren sich zurzeit auch landesweit über 30.000 Menschen ehrenamtlich in der Feuerwehr, plagen die Brandbekämpfer doch starke Nachwuchssorgen. Sicher ist nicht jeder gesundheitlich oder altersbedingt in der Lage, sich als aktives Mitglied der Feuerwehr zu engagieren. Leider gibt es auch Menschen, die die Hilfsdienste der Feuerwehrleute als selbstverständlich ansehen. Wie es jetzt aussieht, kommt bald im Ernstfall niemand mehr zur Rettung. Hier muss umgesteuert werden! Die Landesregierung macht sich schon Gedanken, das Ehrenamt attraktiver zu machen. Sich für seine Mitmenschen einzusetzen, muss allerdings eine Herzenssache sein.