Hier schreibt abel
Die Landesgartenschau (LaGa) in Burg wirft ihre Schatten voraus. Seit geraumer Zeit gibt es vielfältige Aktivitäten, die von den Stadtoberen beschlossen wurden. Die Planung und Koordination wird von zum Teil eigens engagierten Mitarbeitern der Verwaltung übernommen. Die Ausführung obliegt privaten Unternehmen. In der Hauptsache handelt es sich bei den Aktivitäten für die LaGa um Bautätigkeiten. Der Eindruck der sich bei Bürgerinnen und Bürgern zurzeit aufdrängt, ist, dass wohl der letzte Drücker erreicht ist, zu dem jetzt ein grandioser Endspurt hingelegt werden soll, damit dann am Ende doch noch alles rechtzeitig fertig wird, bis die ersten Gäste die Kreisstadt frequentieren. Erkennbar wird das auch daran, dass der Straßenverkehr an manchen Stellen wieder massiv gebremst und zum Teil rustikal umgeleitet wird. Eine der jüngsten Blüten der Bautätigkeit ist, die späte Einsicht, dass eine Besucherankunft am Burger Bahnhof als Visitenkarte der Stadt als suboptimal zu bewerten ist. Neuerdings gibt es an diesem Schandfleck neben den schon viel zu lange dauernden Pflas-
terarbeiten auch ein Baugerüst zu bewundern. Womöglich wird das Ding im Winterhalbjahr äußerlich saniert. Wenn man schon mal dabei ist, könnte man aber den restlichen Saustall dort aufräumen und auch die Fahrstühle grundreinigen, die offensichtlich als Pissoir genutzt werden. Vielleicht sollte dort auch eine Kameraüberwachung vorbeugende Wirkung zeigen.