Hier schreibt abel
Jetzt ist sie schon Geschichte, diese Wahl zum 19. Deutschen Bundestag. Das Ergebnis ist für die einen wie erhofft, für die anderen wie vermutet und für den Rest wie befürchtet. Die Schwarzen haben gehofft, dass die Prognosen, die 4 weitere Jahre mit „Mutti“ ankündigten, in Erfüllung gehen. Dass dies auch eingetreten ist geschah denn auch für die meisten wie vermutet. Die Roten haben im Jahr 2017 eine Achterbahn der Gefühle hinter sich. Nach dem ersten Hype um Martin Schulz, der für viele quasi aus dem Nichts zum aussichtsreichen Herausforderer erwuchs, kamen Katastrophenwahlergebnisse in einigen Bundesländern und zum Schluss ein fulminanter Absturz der ehemaligen Partei der Arbeiter auf ein historisches Tief. Jetzt sind die tief gefallenen GroKo-Parteien auf der Suche nach den Ursachen. Gefunden wurden bisher die AfD und ihre angebliche überproportionale Erwähnung in den Medien, die Verunsicherung der Wähler in Bezug auf die Krankenkassen und das Rentenkonzept, die Menge der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse und einiges mehr. Doch das sind in Wirklichkeit nicht die Ursachen, das sind alles in allem die Ergebnisse einer Politik mit Tunnelblick. Ohne neue Ideen, ohne echte Vision. Dass der Wähler nun die Scheidung erzwungen hat, ist gut für unser Land, jetzt kann jeder wieder Standpunkte einnehmen und vertreten. Die neue Regierung muss Kompromisse finden und eingehen. Das ist gut so.