Hier schreibt mey
„… und noch viel weiter!“, scheint das neue Leitmotiv des Amerikanischen Staatsoberhauptes Donald Trump zu sein. Die neusten Objekte der Begierde des US-Präsidenten – Mond und Mars. 45 Jahre lang hat kein Mensch mehr einen Fuß auf den Mond gesetzt. Nach mehreren Mondflügen der US-Amerikaner hatte der kalte Trabant wohl an Attraktivität verloren; das Budget der NASA beträgt nur noch ein Zehntel der Höhe, die es zu Zeiten der Apollo-Missionen eingenommen hatte. Doch das soll sich laut Donald Trump bald ändern. Die Erde scheint ihm nicht genug zu sein. Mit seinen Ankündigungen tritt er in die Fußstapfen seiner Amtsvorgänger, der Herren Bush Senior und Junior. Auch die hatten einst angekündigt, wieder Menschen zum Mond zu schießen. Vielleicht ist auch das der Hintergedanke des amtierenden Präsidenten, er will jedoch mehr erreichen, als eine „Flagge aufzustellen und Fußabdrücke zu hinterlassen“. Vielmehr soll der Erdtrabant als Sprungbrett für künftige Marsmissionen genutzt werden. In der derzeitigen Lage der US-amerikanischen Raumfahrt ist jedoch abzusehen, dass derartige Pläne erst in einigen Jahren realisiert werden können – nach Trumps erster Amtszeit. Das ist vielleicht auch gut so, bedenkt man den Umgang des gegenwärtigen Präsidenten mit der irdischen Welt. Vielleicht sollte der Mensch erst einmal den richtigen Umgang mit dem Heimatplaneten erlernen, bevor er nach Fernerem greift.