Burg (eb). Kürzlich übergaben die Leiterin des Helios Bildungszentrums Jerichower Land, Janine Friebel sowie Lehrkraft Silvia Budwilowitz, dem Hospiz der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg eine Spende in Höhe von 500 Euro. Bei der Spendenübergabe waren Schülerinnen und Schüler des ersten Ausbildungsjahres für Gesundheits- und Krankenpflege anwesend. Zum Abschluss eines einwöchigen Unterricht-Projektes zum Thema „Leben und Sterben im Krankenhaus“ hatten sie die Einrichtung besichtigt.

Zur Projektwoche „Leben und Sterben im Krankenhaus“ der Auszubildenden des ersten Ausbildungsjahres für Gesundheits- und Krankenpflege gehört auch der Besuch im Hospiz der Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Ziel des Projektes ist es, sich mit dem Tod auseinanderzusetzen, wenn es noch nicht so weit ist.
Als die Auszubildenden erfuhren, dass sich die Arbeit des Hospizes zum größten Teil aus Spenden finanziert, war es keine Frage, dass auch in diesem Jahr wieder ein Kuchenbasar zugunsten der Patienten und Mitarbeiter veranstaltet wird. Dazu hatten sie Mitte Januar im Eingangsbereich des Burger Krankenhauses einen Basar mit selbst gebackenem Kuchen organisiert - denn Lust auf ein Stück Kuchen hat jeder und wenn damit noch ein guter Zweck unterstützt wird umso besser!
So kam am Ende des Tages eine Spendensumme in Höhe von etwa 380 Euro zusammen. Die Geschäftsführerin der Klinik, Jana Uhlig, rundete diesen Betrag auf 500 Euro auf. Diese Spende soll helfen, die professionelle Versorgung und Pflege der Schwerstkranken weiterhin zu ermöglichen.
Die Schülerinnen und Schüler des Bildungszentrums Jerichower Land wollen die Eindrücke und gewonnenen Erkenntnisse aus der Projektwoche in ihrer zukünftigen Arbeit beherzigen. Diese Woche hat ihnen insbesondere gezeigt, wie wichtig Zuwendung und Empathie für Patienten im täglichen Umgang ist. Auch sie werden im Krankenhaus oft Patienten betreuen, deren Leben sich dem Ende zuneigt. Über das tolle Spendenergebnis hinaus ist dies vielleicht das wichtigste Ergebnis ihrer einwöchigen Projektarbeit.