Krüssau (mey). Am vergangenen Wochenende war in Krüssau einiges los. Eine Erdnuss mit Zylinder, rollende Baumscheiben und eine Feuershow waren Teil des Unterhaltungsprogramms.

Rund 400.000 Euro flossen in die Sanierung der Krüssauer Kirche in den letzten Jahren. Jetzt soll dieser unter Denkmalschutz stehende Barockbau natürlich auch vielseitig genutzt werden. Am Freitag, 28. September 2018, zog darum für ein Wochenende die Kunst des Kanadiers Vincent Trasov hier ein. Bis auf die letzte Bank war die Kirche gefüllt. Selbst aus Magdeburg waren Gäste angereist, um die Werke des neuen Brandensteiners kennenzulernen und unter anderem zu erfahren, was es mit der Figur des eleganten Mr. Peanut auf sich hat. Nach einer musikalischen Einstimmung der Flötisten Christine und Pauline Schlüter sowie Kirchenmusiker Gottfried Spiegel vom Trinitatisensemble Genthin ergriff Helmut Herdt während der Vernissage das Wort. Während der Vorstandsvorsitzende des Forums Gestaltung in Magdeburg auf das frühere Leben Vincent Trasovs in Berlin zurückblickte, wandte sich der Künstler selbst mit einigen Worten zu seinem gegenwärtigen Leben in seiner neuen Heimat Brandenstein an seine Gäste. Das gesamte Wochenende über stand Trasov für Gespräche bereit und erläuterte Fragenden beispielsweise, wie er im Spiel mit dem Feuer Kunst entstehen ließ.

Herbstlich:
Feurig ging das Wochenende beim Krüssauer Herbstfest am Sonntag, 30. September 2018, weiter. Zur Überraschung der zahlreichen Gäste war eine Feuertänzerin angereist, die kleine und große Gäste staunen ließ. Selbst in Aktion treten konnten diese bei unterschiedlichen Wettkämpfen, die die Mitglieder des Heimatvereins Krüssau/Brandenstein vorbereitet hatten und hätte sich einer der Besucher beim Baumscheibenrollen nach einem sättigenden Besuch der Schlemmerstraße übernommen, hätten auch die kleinsten Krüssauer schon gewusst, was zu tun gewesen wäre. Wie gut sie sich mit der ersten Hilfe auskennen und dass sie bereits wissen, wie ein Verletzter in die stabile Seitenlage zu bringen ist, hatten die Mitglieder der Kinderfeuerwehr nämlich zuvor demonstriert.