Burg (eb). Auch den Kindern der Kita „Käte Duncker“ ist aufgefallen, welche Defizite es in der Stadt Burg hinsichtlich der Tretminen gibt. Im Projekt „Wie Hund und Katz“ wurde sich eingesetzt.

„Herrchen und Frauchen müssen den Berg in eine Tüte machen!“ Was ein vierjähriges Kind im Morgenkreis mit völliger Selbstverständlichkeit zum Besten gibt, scheint noch nicht bei jedem Hundebesitzer und jeder -besitzerin angekommen zu sein.
15 Haufen in zwölf Minuten, so die Bilanz der Kinder nach ihrem ersten Einsatz. Der Weg zur Kindertagesstätte ist für manche unter ihnen ein Hürdenlauf, bei dem leider nicht jedes Hindernis genommen wird. Das Ergebnis stinkt dann unangenehm unter der Schuhsohle und verteilt sich in der Garderobe. Im Rahmen des Projektes „Wie Hund und Katz“ ergreifen die Kinder der Wichtelgruppe der Kindertagesstätte „Käte Duncker“ nun die Initiative und markieren die Verdauungsendprodukte unserer vierbeinigen besten Freunde.
Dabei stellen sie fest, dass es nicht nur am menschlichen Ende der Hundeleine liegt, sondern auch an mangelnden Entsorgungsmöglichkeiten in der Stadt. Hundetoiletten oder öffentliche Papierkörbe gibt es leider keine, dafür Grünflächen, auf denen es schwerfällt, eine freie Stelle Rasen zu finden. Kleine Fähnchen in den Haufen warnen jetzt vor den Stinkbomben, doch leider nicht genug. Nach 20 Minuten waren die selbstgebastelten Warnhinweise schon aufgebraucht, denn Hundehaufen findet man leider auch ohne sie zu suchen.

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