Burg (mey). Am letzten Samstag, 23. September 2017 wurde die Statue der Flora offiziell im Knotengarten an der Deichstraße enthüllt.

Viele Burgerinnen und Burger kennen die Flora nur in einem moosigen Grün, unscheinbar vor dem Bahnhof stehend. In der dortigen Brunnenanlage hatte sie über Jahrzehnte gestanden. Im Zuge der Vorbereitungen zur Landesgartenschau Burg 2018 wurde sie gründlich gesäubert und restauriert.
Einen Monat dauerte es, Algen und Moos vom weißen Marmor zu entfernen und ganze Körperglieder der Flora mussten abgenommen und neu wieder angesetzt werden. Zum Abschluss der Überarbeitung wurde der Stein in einem aufwendigen Verfahren versiegelt, um die Flora künftig vor der Verschmutzung zu schützen. Während des Winters wird Flora zum Schutz vor der Witterung der kalten Jahreszeit wieder verhüllt.
Der Vorsitzende des Förderverein Landesgartenschau Burg e.V., Dr. Udo Vogt stellte die Vergangenheit der „Göttin der (Getreide-) Blüte“ aus der griechischen Mythologie in Burg vor.
Nach dem zweiten Weltkrieg war die Statue durch sowjetische Soldaten nach Burg mitgebracht worden und hatte zunächst nach der Beisetzung der Gefallenen des zweiten Weltkrieges vor dem kleinen Rathaus gestanden. Nach Umbettung der Gefallenen fand sie ihren Platz in der Brunnenanlage vor dem Bahnhof. Jetzt, so hofft Vogt, soll sie im Knotengarten ihren endgültigen und einen würdigen Standort eingenommen haben.