Burg (eb/reh). Für die Wassersportfreunde Burg, Abteilung Kanu, ging es am vergangenen Wochenende zu dem 80 Kilometer entfernten Bernburg, der Kreisstadt des Salzlandkreises.

Sportler und Sportlerinnen aus 19 Vereinen Sachsen-Anhalts trafen sich am Ufer der Saale, um sich bei den 27. Landesmeisterschaften der Langstrecke in einem fairen Wettstreit zu messen. In den jeweiligen Altersgruppen ging es über die Distanzen von 2.000 Metern und 4.000 Metern. Für die Wassersportfreunde Burg, Abteilung Kanu gingen Lenja Wendt, Josi Wieblitz und Josie Zabel aus dem Verein Börde Magdeburg sowie Lissy Laufer vom Kanuverein Blau-Weiß Niegripp mit an den Start. „Wir sind uns in den drei Vereinen darüber einig, dass das gut für den Kanusport und für die Sportfreundinnen selbst ist. Dienlich vor allem ist es für die Mannschaftsboote. Sie können wegen der Unterbesetzung, vor allem im Kajak Vierer (K4) oft nicht an den Start gehen. Natürlich profitieren die jungen Sportlerinnen selbst durch ihre gegenseitige Vorbildwirkung davon“, begründet der Burger Trainer René Kwasniewskie die sportliche Einvernehmlichkeit. Das zahlte sich dann auch bei den Rennen aus. Im Rennen E-Schülerinnen (2005) B Kajak Zweier (K2) über 2.000 Meter konnte mit Lenja Wendt und Josi Wieblitz sowie Nina Schoof und Aurelia Jänisch ein Doppelsieg eingefahren werden. Eine weitere große Landesmeisterleistung gelang den E-Schülerinnen im Kajak Einer (K1) über 2.000 Meter. Es siegte Lenja Wendt vor Nina Schoof. Susanne Kliemann vom Kanuverein 96 Halle verhinderte mit ihrem dritten Platz, dass Platz eins bis fünf von Burger Sportlerinnen belegt wurde. Josi Wieblitz auf Platz vier, Carolina Schink auf Platz fünf und Aurelia Jänisch auf Platz sechs. „Mit ihrem zehnten Platz von 18 Starterinnen und der hohen Leistungsdichte ihrer Altersklasse hat auch Lissy Laufer in diesem Rennen bewiesen, dass sie mit zu den Leistungsträgern in Sachsen-Anhalt gehört. Dies kann auch über Ole Puhlmann im Rennen der E-Schüler (2004) im K1 über 2.000 Meter gesagt werden. „Der fünfte Platz von 17 Startern ist ein guter Ansatz für die beginnende Saison“, kommentierte Trainer Kwasniewskie die Erfolge seiner Schützlinge. Eine kämpferische Einstellung hat auch Josie Zabel gezeigt. Dennoch kam sie über einen zwölften Platz nicht hinaus. Auch die Jüngsten der Burger Mannschaft stellten sich der starken Konkurrenz mit zehn Startern und Starterinnen in der Altersklasse E-Schülerinnen (2007) im K1 über 2.000 Meter. Der achte Platz von Eva Henseler und der zehnte Platz von Amy Treulieb hat vor allem die gute kämpferische Leistung über die lange Distanz deutlich gemacht, dass die Voraussetzungen für vordere Platzierungen bei den nächsten Wettkämpfen vorhanden sind. „Wenn die Einstellung stimmt, so wie bei allen heute, bleiben Erfolge nicht aus“, so der Trainer.