Brandenburg/Burg (eb/reh). Am vergangenen Wochenende fand die 26. Große Brandenburger Kanuregatta auf dem Beetzsee am Rande der Stadt Brandenburg an der Havel statt.

Die Regattastrecke ist Teil des Beetzsees und geeignet für internationale Wettkämpfe in Ostdeutschland. Es ist immer ein großer Moment, dort zu paddeln, wo internationale Wettkämpfe auf der Tagesordnung stehen, wo Weltmeister und Olympiasieger ihr Können unter Beweis stellen und gestellt haben und vor allem auch, wo, wie am vergangenen Wochenende zukünftige Spitzenkanuten und -kanutinnen ihr internationales Rüstzeug holen. 70 Vereine waren sich über die Bedeutung dieser Regatta bewusst. Sechs Vereine aus dem Ausland, Schweiz, Kroatien, Slowenien, Österreich und Polen, gaben dieser Regatta einen internationalen Charakter. Vereine aus ganz Ostdeutschland, aus Niedersachsen und Nordrheinwestfalen haben sich der Konkurrenz gestellt. Ein großes Lob den Organisatoren, die es über die Zeit von drei Tagen geschafft haben, die über 730 aktiven Kanuten und Kanutinnen reibungslos in den einzelnen Disziplinen über die Vor-, Zwischen- und Endläufe geschickt haben. Sieben Burger Sportlerinnen und Sportler im Schülerbereich haben sich unter Leitung des Trainers René Kwasniewski auf den Weg gemacht, um dort wichtige Erfahrungen zu sammeln. Nicht nur das, zu den Erfahrungen gab es auch noch hervorragende Ergebnisse der Schützlinge. „Eine kraftvolle, gute harmonische Leistung waren die Grundlage der Mädels der Schülerinnen B im Kajak Vierer (K4) über 500 Meter für ihren unerwarteten Sieg. Lena Wendt auf Position eins hat einen sehr guten Paddelrhythmus vorgegeben, der von Josi Wieblitz, Carolina Schink und Aurelia Jänisch harmonisch übernommen wurde. Mit dem zweiten Platz und damit dem Gewinn einer Silbermedaille der Schülerinnen B im Kajak Zweier (K2) über 2.000 Meter, stellten Carolina Schink und Aurelia Jänisch ihre gute Ausdauerleistung unter Beweis. Gleiches bewies auch Lenja Wendt im Kajak Einer (K1) bei den Schülerinnen B über die gleiche Distanz mit ihrer hervorragenden Bronzemedaille. Mit ihrer Partnerin Josi Wieblitz konnte Lenja im K2 über 500 Meter eine weitere Bronzemedaille einfahren. Hervorragend die Qualifikation in diesem Rennen von Carolina Schink und Aurelia Jänisch mit dem vierten Platz sowie Josie Zabel und Lissy Laufer auf Platz neun,“ so Kwasniewski. Auch bei der Endlaufteilnahme der drei Mädchen über 500 Meter im K1 mit Lenja Wendt auf Platz fünf, Aurelia Jänisch auf Platz sechs und Josi Wieblitz auf Platz sieben wurde die gute Trainingsarbeit deutlich erkennbar. Hier waren durch die hohe Teilnehmerzahl sogar vier Vorläufe notwendig. Knapp verpasste Ole Puhlmann den Endlauf. Der Zwischenlauf ist dennoch ein guter Ansatz und lässt weiter auf vordere Plätze hoffen. Robin Nabs, im Moment für den Kanu Klub Börde startend, wurde im K4 der Schüler B dritter. „Ich bin überwältigt vor Freude über die Leistungen meiner Schützlinge bei dieser bedeutenden Regatta. Diese überragenden Ergebnisse lassen auf Erfolge bei der Landesmeisterschaft der kurzen Strecke und die Ostgruppenmeisterschaft hoffen“, zeigt sich Kwasniewski zufrieden.