Hamburg/Burg (eb/mey). Großen Zuspruch gab es bei den 97. Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport und der siebten Deutschen Meisterschaft im Para-Kanusport vom 28. August bis 2. September 2018 auf der Regattastrecke in Hamburg.

114 Vereine aus ganz Deutschland schickten ihre Kanurennsportspezialisten an den Start. Darunter auch eine kleine Vertretung von den Wassersportfreunden Burg, Abteilung Kanu. Josi Wieblitz, Nina Schoof, Lenja Wendt, Josie Zabel, Carolina Schink und Aurelia Jänisch waren es, die sich auf den Ostdeutschen Meisterschaften in Brandenburg für diese Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Sie gingen erstmalig in der höheren Altersklasse der Schüler A an den Start. Die Konkurrenz war mit 34 bis 36 Schülerinnen in den jeweiligen Disziplinen sehr groß. „Dass die Mädels die Zwischenläufe erreichten, ist eine Spitzenleistung und ein großes Achtungszeichen. Überglücklich bin ich über die Bronzemedaille im Kajak Zweier (K2) von Lenja Wendt und Josi Wieblitz auf der langen Strecke von 2000 Metern. Aber auch der siebte Platz über 2000 Meter im Kajak Vierer (K4) mit Nina Schoof, Carolina Schink, Josie Zabel und Aurelia Jänisch ist ein Ausdruck guten Trainings der letzten zwei Jahre“, lobte Trainer René Kwasniewski die Mädels. Zur hervorragenden Atmosphäre und Werbung für den Kanusport trugen die frischgebackenen Weltmeister bei. Eine Autogrammstunde gehörte zu den Höhepunkten.
„Besonders freut es mich, dass mit Beginn des neuen Schuljahres auch Nina Schoof, wie die drei Magdeburger Mädels Josi Wieblitz, Lenja Wendt und Josie Zabel, zur Eliteschule des Sports nach Magdeburg gegangen ist. Hier trainiert sie bereits seit drei Wochen beim SC Magdeburg im Landesleistungszentrum des Kanurennsports“, so der Trainer. Vorausschauend verwies er auf die noch bevorstehenden Regatten in Wengelsdorf, Calbe und den Olympiapokal in Brandenburg.