Jerichow (püt). Am 3. Mai 2018 war der Bundestagsabgeordnete Burkhard Lischka zu Gast im Kloster Jerichow, um sich über den großartigen Wandel des Klosters und weitere Pläne der Stiftung zu informieren. Für Thomas Barz war dies sein erster öffentlicher Termin als Beigeordneter des Landrates.

„Da steht ja noch ein Gebäude“, stellte Burkhard Lischka, der zuletzt in den 90-er Jahren das Kloster Jerichow besuchte, beim gemeinsamen Rundgang mit Tilman Tögel, Wolfhard Grefrath und Josefine Telemann von der Stiftung Kloster Jerichow, Marco Reiß vom Rossini-Quartett und Thomas Barz als Beigeordneten des Landrates, erstaunt fest. Ausführliche Informationen zu geplanten Baumaßnahmen erhielten die Gäste vom Stiftungsvorsitzenden Tilman Tögel, der zu diesem Termin einlud. „Mir scheint, dass die Stiftung hier einen Tornado entfacht, der mit großartigen Planungen und Baumaßnahmen über das ganze Klostergelände hinwegfegt“, lobte Burkhard Lischka die Veränderungen. Aktuell steht der Ausbau der Storchenscheune zu einem Veranstaltungszentrum auf dem Plan. Hieran wird sich das Wirtschaftsministerium mit 840.000 Euro beteiligen. Die Mittel stammen aus dem Vermögen der ehemaligen Partei- und Massenorganisation der DDR. Weiterhin vorstellbar sind ein Hofladen, die Beleuchtung des Kreuzgangs und die Erweiterung des Museums. Wichtig ist es der Stiftung zudem, das Kloster vorallem für Schulklassen erlebbar zu machen. Diese sollen dann eintauchen in die damalige Zeit, Ziegelsteine brennen und mehr. „Wo ich unterstützen kann, würde ich das gerne tun“, sagte der Bundestagsabgeordnete.