Burg (eb/mey). In der diesjährigen zwölften Ausgabe der Museumsnacht in Burg werden zwei Kirchen, die Burger Türme, das Hugenottenkabinett, die Zinnfigurenausstellung und das Burg Theater Gäste in ihren Bann ziehen. Burger Einrichtungen wie die historische Gerberei werden von Burger Vereinen geöffnet und betreut. Auch die Clausewitz-Erinnerungsstätte lädt zum Sehen und Staunen ein.

Bereits wie in den Vorjahren werden die Mitglieder des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz die Erinnerungsstätte in der Schulstraße 12 zur Burger Museumsnacht am Freitag, 19.Oktober 2018 ab 17 Uhr für Besucherinnen und Besucher aus nah und fern öffnen. Dem kultur-, geschichts- und technikinteressierten Publikum wird in der Erinnerungsstätte ein vielfältiges Ausstellungsprogramm geboten. Dabei wird der Abend und die Nacht zum Tag gemacht. Gedacht wird dabei an alle Altersgruppen. Ein besonderer Programmpunkt an diesem Abend wartet im Untergrund. Die Mitglieder des Burger Freundeskreises „Carl von Clausewitz“ ermöglichen den Anwesenden die erstmalige Chance einer Besichtigung des original historischen Kellergewölbes des Clausewitzschen Wohnhauses in der Burger Schulstraße. Es ist davon auszugehen, dass der junge Carl von Clausewitz sich in diesem Kellergewölbe auskannte.
Die eigens dazu konzipierte Ausstellung „Exponate aus dem 18. und 19. Jahrhundert“ von Roland Leistikow sowie ein Teil der Sonderausstellung „Clausewitz und die Befreiungskriege“ auf Postbelegen von Rolf Gädke wird dem Publikum im Kellergewölbe präsentiert. Mit diesen zwei Ausstellungen wird eine künstlerische Position präsentiert, die bei allen Berührungspunkten doch ganz anders ist.
Neues und zugleich Historisches wird an diesem Abend mit einer Sechs-Pfünder-Kanone als gewichtiges Exponat in der Clausewitz-Erinnerungsstätte vorgestellt. Kanonier an diesem Abend ist Andreas Pospieszny, Mitglied der sechspfündigen Fußbatterie Nummer 16 der brandenburgischen Artilleriebrigade „1813“ (von Spreuth ) e.V. Andreas Pospieszny wird den Besuchern Wissenswertes über dieses Exponat vermitteln. Mit Einsetzen der Dunkelheit entfaltet das Anstrahlen des Clausewitz-Reliefs auf dem Ehrenhof sowie die zahlreichen Kerzen auf dem Weg hin zum Eingang des historischen Kellergewölbes eine einzigartige Atmosphäre. Die Mitglieder vom Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz möchten die Besucher im Scheine von Feuerschalen auf dem Hof zum Verweilen animieren. Stärken können sich diese im Anschluss oder vorher beispielsweise in der Historischen Gerberei. Der Heimatverein Burg und Umgebung hält hier neben geschichtlichen Leckerbissen auch Grillwürstchen, Glühwein und einen Gerbereitopf bereit. Auch der Wasserturm Burg e.V. wird für die Verköstigung seiner Gäste sorgen.