Burg (eb). Gemeinsam mit dem Landeskommando Sachsen-Anhalt hatte der Regionalkreis Ost der Clausewitz-Gesellschaft e.V. am Mittwoch, 12. September 2018, zu Vortrag und Diskussion mit einem der profiliertesten militärpolitischen Experten eingeladen.

Zu dem Vortrag „Die NATO zwischen Trump und Putin“ referierte der ehemalige deutsche Militärische Vertreter bei der NATO und EU-Generalleutnant außer Dienst Dr. Klaus Olshausen. Von Burger Seite ergriffen an diesem Mittwochabend Bernhard Ruth als Vertreter der Stadt Burg und sechs Mitglieder des Burger Freundeskreises Carl von Clausewitz im Landeskommando Sachsen-Anhalt die Gelegenheit, dieser Einladung zu folgen. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgten sie die sehr informativen und interessanten Ausführungen des Generals Olshausen. In der nachfolgenden Diskussionsrunde wurden etliche der in den Fragen skizzierten Aspekte und Fakten vertiefend erörtert. Angesichts der Breite und Tiefe des Themenspektrums konnten aus Zeitgründen natürlich nicht alle Fragen erschöpfend behandelt werden.
Die Clausewitz-Gesellschaft e.V. ist ein Zusammenschluss von Offizieren, Reserveoffizieren sowie zivile Persönlichkeiten, die das geistige Erbe des Militärtheoretikers und preußischen Heeresreformers Carl von Clausewitz weitertragen und damit den Diskurs über die Wechselwirkung von Politik und Strategie der Gegenwart fördern wollen. Dabei ist heute vor allem die kritische Auseinandersetzung mit den strategischen und sicherheitspolitischen Fragen der Gegenwart in den Vordergrund getreten. Kaum ein Thema steht sicherheitspolitisch aktuell mehr im Mittelpunkt als diejenigen Herausforderungen, die nunmehr seit vier Jahren durch Russland und – freilich ohne dass das Eine mit dem Anderen verglichen werden darf – seit Amtsantritt der Administration Trump auch durch die Vereinigten Staaten an das Nordatlantische Bündnis und die Europäische Union gestellt werden.