Burg (mey). Während die Politiker über Maßnahmen gegen den Klimawandel debattieren und die Rufe der Gesellschaft nach einem nachhaltigen Umgang mit einer sauberen Umwelt immer lauter werden, scheinen einige Umweltsünder noch nicht begriffen zu haben, wie der eigene Unrat richtig zu entsorgen ist.

Ein Plätzchen im Grünen bietet die Gartenanlage in der Feldmark-Bürgermark vielen Burgerinnen und Burgern. Im eigenen Garten kann sich immer noch am besten entspannt und der stressige Alltag ausgeblendet werden. Doch diesen Luxus, den die Idylle bietet, wissen nicht alle zu schätzen. Es ist ein Problem, das seit Jahren bekannt ist. Horst Janich musste ihn schon oft entdecken, den Unrat, der nahe der Anlage einfach so abgeladen worden war. Und etwa genauso oft hat er sich schon an das Ordnungsamt in Burg gewendet. Im Oktober 2017 musste er nun erneut bemerken, dass Sperrmüll, darunter sogar Fernseher und andere große Gerätschaften am Wegesrand entsorgt worden waren. Erneut wendete er sich an das Ordnungsamt, das den Fall wohl aufnahm, jedoch nicht handelte. Bürgerinnen und Bürger, allen voran Eike König mit seinem Transporter, machten sich daran, den Unrat zu beseitigen – auf eigene Kosten und auf die Gefahr hin, auf diesem sitzen zu bleiben. Die „Gartenfreunde Burg“ fühlen sich vom Ordnungsamt im Stich gelassen. Seit Jahren wünschen sie sich, dass wenigstens ein Schild aufgestellt wird, auf dem darauf hingewiesen wird, dass das Abladen von Sperrmüll sowohl beobachtet als auch zukünftig bestraft wird. Das Ordnungsamt habe zwar zugesichert, sich der Problematik anzunehmen, jedoch warten die Gärtnerinnen und Gärtner bis heute auf eine entsprechende Handlung.