Burg (mey). „Anlass gab uns die Vielzahl von Einbrüchen am vergangenen Wochenende in Burg und der Umgebung. Wir wollen die Bevölkerung informieren und aufklären, wie man sich und sein Heim schützen kann“, sagte Polizeihauptmeister Frank Eismann.

Schon von der Straße aus war es deutlich zu erkennen – das Präventionsmobil, das am Dienstag, 21. November 2017, auf dem Parkplatz des Toom-Baumarktes in Burg hielt. Hier wartete unter anderem Polizeihauptmeister Frank Eismann auf wissbegierige Bürgerinnen und Bürger, um sie zur Thematik der Sicherheit im eigenen Heim aufzuklären. Am vergangenen Wochenende war die Polizei mehrmals alarmiert worden. Nicht nur in Burg, auch am Stadtrand und in umliegenden Ortschaften wie Niegripp, Möser oder Lostau war eingebrochen worden. Den Polizeibeamtinnen und -beamten ist bewusst, Vorsorge ist besser als Nachsorge. Viele Einbrüche werden nie aufgeklärt, die Beute – mitunter nicht nur von materiellem, sondern auch von emotionalem Wert – ist häufig nicht mehr aufzutreiben.
In Zusammenarbeit mit dem Weißen Ring hat die Polizei des Jerichower Landes schon mehrfach Halt mit dem Präventionsmobil an verschiedenen Plätzen gemacht. Am 20. Januar 2018 wird vorgesehen, wieder auf dem Parkplatz vor dem Toom-Baumarkt in Burg Stellung zu beziehen, um dann auch am Wochen-
ende Personen ansprechen zu können, die unter der Woche arbeiten und erst an den freien zwei Tagen einkaufen gehen.
„Gerade Terassentüren werden gerne und leicht von Einbrechern aufgehebelt“, erklärt Frank Eismann einem Bürger, der sich informieren möchte. Die Methoden der Einbrecher entwickeln sich stets weiter, darum ist es wichtig, auch die Sicherheit des eigenen Zuhauses auf dem neusten Stand zu halten. Als besonders schwer aufzubrechen gelten – zumindest derzeit – Fenster und Türen mit Pilzkopfzapfenverriegelung. Fenster, die lediglich abschließbar sind, halten Hebelgesetzen nur unzureichend stand. Insgesamt empfiehlt Polizeihauptmeister Eismann das Anbringen von sichtbaren mechanischen Schutzmaßnahmen. Erkennen potentielle Täter bereits im Vorhinein, dass es besonders aufwendig sein und damit auch mehr Zeit in Anspruch nehmen wird, lassen sie oftmals direkt von ihrem Vorhaben ab. Auch über Einbruchmelde- beziehungsweise Alarmanlagen wird im Mobil aufgeklärt, denn obwohl diese seltener vor Einbrüchen bewahren, können sie dennoch hilfreich bei der Tataufklärung sein.
Weitere wichtige Informationen zur Sicherung sind zu finden im Internet auf www.k-einbruch.de.