Burg (mey). Um Wunden heilen zu lassen, bedarf es eines würdigen Ortes, an dem Betroffene ihre Trauerarbeit leisten können, sagte Bürgermeister Jörg Rehbaum am Montag, 28. Mai 2018, zu den Ukrainern und Russen, die im Goethepark die Kriegsgräberstätte ihrer im Zweiten Weltkrieg gefallenen Angehörigen besuchten. Im Rahmen der Landesgartenschau und mit Unterstützung des Landes war diese jüngst saniert worden. Rehbaum betonte, wie wichtig es sei, Völkerverständigung auszubauen, auch mit Blick auf den gegenwärtigen Ukrainekonflikt. Um 12 Uhr mittags folgten Vertreter der Stadt Burg, Dr. Lutz Miehe vom Land Sachsen-Anhalt, Russen und Ukrainer der vom mitgereisten Erzpriester geleiteten Andachtszeremonie.