Dunkelforth (püt). Der diesjährige Weihnachtsbaum für den Genthiner Weihnachtsmarkt kommt diesmal von Familie Pietsch aus Dunkelforth.

Kerzengerade und zwölf Meter hoch, so steht die Rotfichte im Garten von Familie Pietsch. Der Baum wurde 1993 mit Topf als Weihnachtsbaum gekauft und bis 1996 in jedem Jahr in die gute Stube getragen. Dann aber war der Baum zu schwer und zu groß, um ihn immer wieder ins und aus dem Haus tragen zu können und wurde in den Garten gepflanzt.
Nun aber ist die Rotfichte sogar zu groß für den eigenen Garten und nimmt auf dem Grundstück zu viel Platz ein. Schweren Herzens entschied sich Familie Pietsch, den Baum von Friedhofsgärtner Jens Rohland und seinem Mitarbeiter fällen zu lassen. Das Grün sollte für die Grababdeckung genutzt werden. Doch beide fanden den ansehnlichen Baum viel zu schade, um ihn in Teile zu zersägen. So fragte Jens Rohland die Stadt Genthin, ob das nicht der geeignete Weihnachtsbaum für den Weihnachtsmarkt sei.
Der Baum wurde daraufhin in Augenschein genommen und gefiel den Anwesenden sofort. Am Mittwoch, 29. November 2017, wird die von Familie Pietsch gespendete Rotfichte dann nach Genthin „umziehen“ und dort hübsch dekoriert nicht nur die Genthiner erfreuen. Da Dunkelforth ein Ortsteil der Stadt Jerichow ist, kommt der diesjährige Genthiner Weihnachtsbaum also aus der Nachbargemeinde.
Die Rotfichte gilt mit ihren dunkelgrünen, leicht stehenden und kurzen Nadeln als der ideale Weihnachtsbaum für draußen. Sie verträgt jede Temperatur und kann auch mit schwerem Weih-
nachtsbaumschmuck problemlos dekoriert werden.
Die Rotfichte ist einer der größten in Europa heimischen Bäume. Sie kann eine Höhe von bis zu 40 Metern erreichen.