Hohenwarthe (mey). Sommerzeit – Badezeit. Doch nicht überall darf oder sollte das Wasser genossen werden. Die breite Elbe birgt so manche Gefahr; ihre Strömung sollte lieber nicht unterschätzt werden. Nur zum Elbbadetag wird der wilde Fluss gebändigt.

Bereits zum 15. Mal fiel in Hohenwarthe der Startschuss zum Schwimmen über die Elbe. Auf Schnelligkeit kam es hierbei weniger an, jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin erhielt nach der erfolgreichen Flussüberquerung von Ortsbürgermeister Frank Winter eine Urkunde. Jedoch ging es am Samstag, 8. Juli 2017, nicht nur um den Strom, auch „Nichtschwimmer“ sollten auf ihre Kosten kommen. Die Kinder der Kindertagesstätte „Gänseblümchen“ und die Mitglieder des Fröhlichen Tanzkreises der Volkssolidarität zeigten den Besucherinnen und Besuchern des Elbbadetages ihre sommerlichen Tänze. Verschiedene Vereine sorgten ebenfalls für Spaß – während das Deutsche Rote Kreuz eine Hüpfburg stellte, luden die Freiwillige Feuerwehr und die Sportfischer Hohenwarthe zur körperlichen Ertüchtigung ein. Auch der Maritime Stammtisch und die Kleintierzüchter präsentierten sich. Die Frauen des Ortsbürgervereins sorgen mit Kaffee und selbstgebackenem Kuchen für das leibliche Wohl. Am Abend wurde zum Tanz geladen. DJ Ingo war schon häufiger beim Elbbadetag und heizte den Bürgerinnen und Bürgern aus Hohenwarthe und der Umgebung auch in diesem Jahr wieder mächtig ein. Wem es so noch nicht warm genug wurde, der konnte sein Blut von den Bauchtänzerinnen bei deren Show um 21 Uhr in Wallung bringen lassen.

Rege Teilnahme
Bei bestem Wetter stürzten sich 25 Schwimmerinnen und Schwimmer, der älteste unter ihnen im Alter von 79 Jahren, in die Fluten. Ortsbürgermeister Frank Winter zeigte sich mit der zahlreichen Beteiligung und auch dem guten Gelingen des kleinen Festes insgesamt sehr zufrieden. Auch Inge Fabian, Vorsitzende des Ortsbürgervereins war stolz auf die Leistung der vielen Helferinnen und Helfer. Denjenigen, die im Vorfeld, im Nachhinein und während des Festes für dessen Erfolg gesorgt hatten, gebührt ihr Dank. Der Erlös vom Kuchenbasar, auf dem 25 Kuchen von den freiwilligen Unterstützerinnen verkauft worden waren, wird in Projekte und in die Entwicklung des Ortsbürgervereins fließen. Auch die Veranstaltung im Oktober, der Tag der „Verkehrssicherheit für Groß und Klein“ soll mitfinanziert werden.