Burg (mey). Flickschupark, Goethepark und Weinberg – drei Areale der Stadt Burg wurden umzäunt. Während der Dauer der Landesgartenschau brauchen Besucherinnen und Besucher für diese Anlagen eine Eintrittskarte. Aber in Burg haben auch jene Gartenfreunde die Möglichkeit, auf Entdeckungstour zu gehen, die sich kein Ticket leisten können oder möchten.

Auf dem Weg von den Ihlegärten in den Flickschupark werden die Gäste der Landesgartenschau vorbeigeführt am öffentlich zugänglichen Knotengarten und an liebevoll gepflegten Gartenparzellen „grün-däuminger“ Burger. Wer achtsam ist, kann schnell entdecken – hinter der Ihle, ganz nah am Flickschupark, gibt es noch mehr zu entdecken. Der Kreisverband der Gartenfreunde Burg willigte schon vor über zwei Jahren ein, mit der Landesgartenschau zusammenzuarbeiten.
Die Kleingartenanlage „Waisenhausgarten“ heißt zu den regulären Öffnungszeiten der Landesgartenschau Burg neugierige Besucherinnen und Besucher willkommen. Hier wird dazu eingeladen, entlang der 37 Parzellen zu flanieren, sich von der Blumenpracht begeistern zu lassen und mit den Kleingärtnern ins Gespräch zu kommen. Christa Seidel, Vorstandsmitglied im Kleingärtnerverein Waisenhausgarten e.V., führte jüngst Sonnhild Noack und ihre Kollegen durch die Gärten, berichtete von der Entstehung der Anlage und dem Stifter Carl August Gottfried Pieschel und zeigte ihnen die unterschiedlichen Facetten der Parzellen.
Entsprechend der Jahreszeit werden hier wahre Leckerbissen geerntet. Vom guten Geschmack der gerade gepflückten Pfirsiche konnten sich Sonnhild Noack und ihre Kollegen gleich vor Ort überzeugen. Obst und Gemüse, das die Hobbygärtner nicht selbst verwenden, wird den Gästen im Flickschupark direkt nebenan
kostenlos angeboten.