Getrunken: In der Nacht von Freitag, 28. April 2017 zum Samstag, 29. April 2017 wurde in Burg ein 37-jähriger Fahrradfahrer kontrolliert, welcher in Schlangenlinien auf dem Gehweg fuhr. Da bei der Kontrolle auch Alkoholgeruch wahrgenommen werden konnte, wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 2,52 Promille. Bei dem Radfahrer wurde eine Blutprobenentnahme durchgeführt und ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.

Gestohlen: Am Sonntag, 30. April 2017, wurde durch eine Mitarbeiterin des Grillhauses in der Zibbeklebener Straße in Burg ein Einbruch in einen dortigen Lagerraum mitgeteilt. Nach bisherigen Erkenntnissen brachen der oder die unbekannten Täter das Schloss zum Lagerraum auf und entwendeten aus der Kühltruhe Würstchen, Bouletten und Schnitzel. Am Folgetag wurde ein erneuter Einbruch gemeldet. Diesmal wurden auch die restlichen noch verbliebenen Lebensmittel entwendet.

Geflüchtet: Eine 68-jährige Burgerin parkte mit ihrem Fahrzeug am Sonntag, 30. April 2017 in der Zeit zwischen 14.45 und 15.15 Uhr vor dem Friseurgeschäft in der Zibbeklebener Straße in Burg. Als sie ihr Fahrzeug wieder nutzen wollte, musste sie feststellen, dass ein unbekannter Fahrzeugführer ihr Auto vermutlich im Vorbeifahren gestreift hatte und sich anschließend unerlaubt vom Unfallort entfernte. Am Fahrzeug der Dame entstand Sachschaden.

Gebrannt: Am Sonntag, 30. April 2017 wurde kurz nach Mitternacht bekannt, dass an der Verbindungsstraße zwischen dem Landhaus Zeddenick und Vehlitz eine große Pappel in Flammen stehen soll. Als die Polizei eintraf, war bereits die Feuerwehr mit insgesamt vier Fahrzeugen und 19 Kameraden und Kameradinnen vor Ort und hatte die Pappel gelöscht. Die Pappel musste im Anschluss gefällt, zerkleinert und weiter abgelöscht werden. Auch wenn die Pappel offensichtlich trocken und hohl war, kann eine spontane Selbstentzündung ausgeschlossen werden.

Gewühlt: In der Nacht zum Montag, 1. Mai 2017, wurde die Polizei zu einem Einbruch in einem Betrieb auf dem Gewerbegelände am Fuchsberg in Heyrothsberge gerufen. Dort wurde eine Transportfirma von unbekannten Tätern beziehungsweise Täterinnen aufgesucht. Die bislang Unbekannten gelangten gewaltsam auf das Betriebsgelände, indem sie ein Schloss am Zugangstor „knackten“. Dann wurde eine Tür, die zu einer Werkhalle führte, mit einem unbekannten Gegenstand aufgebrochen. In dieser Halle durchwühlten der oder die Täter dann alle Räume, Büros und Werkstätten. Türen, die hier verschlossen waren, wurden aufgebrochen. Die Täter oder Täterinnen ließen diverse elektrische Baumaschinen und eine Benzinkettensäge mitgehen. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 1.200 Euro. Während die Kriminalpolizei vor Ort nach Spuren suchte, stellte sie fest, dass eine angrenzende Firma ebenso von unbekannten Tätern oder Täterinnen aufgesucht wurde.

Geschlagen: Es ist ein langgepflegter Brauch, den Maibaum der Nachbargemeinde zu stehlen und im Anschluss über die Rückgabe zu verhandeln, wobei meist eine reichliche Bier- und Brotzeit vereinbart und anschließend gemeinsam durchgeführt wird. Am Montag, 1. Mai 2017, kurz nach Mitternacht, sollte der Maibaum beziehungsweise dessen Krone der Ortschaft Küsel gestohlen werden. Hierzu wurde der bereits aufgestellte Maibaum mittels Kettensäge gefällt und die Krone abgesägt. Bei ihrem Vorhaben wurden die Personen jedoch von einem Bürger aus Küsel erwischt, woraufhin er sich den dreisten Dieben in den Weg stellte. Um die Maibaum-Krone dennoch mitnehmen zu können, wurde dem wehrhaften Bürger in das Gesicht geschlagen. Mit den Worten „Für ´einen Kasten Bier kriegt ihr eure Krone wieder“ fuhren die Personen davon. Was die Bürger der anderen Ortschaft vergaßen, waren die Grundregeln des Maibaumklaus. So ist es weder erlaubt einen bereits stehen Maibaum zu stehlen noch diesen zu zersägen. Außerdem ist über die Rückgabebedingungen zu verhandeln.

Gefahren: Ein 16-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrades befuhr am Montagnachmittag, 1. Mai 2017 die Straße Am Theuberg in Richtung Dannigkow. Aus bislang ungeklärter Ursache folgte der Fahrer nicht dem Verlauf der Straße nach rechts, sondern fuhr geradeaus. Dort stand ein Fahrzeug abgeparkt, gegen welches der junge Fahrzeugführer prallte.

Gelagert: Am Sonntagabend, 30. Mai 2017, wurde kurz vor Mitternacht der Brand eines Nebengelasses in Wahlitz gemeldet. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet vor dem Gebäude gelagertes Feuerholz in Brand, wobei die Flammen über das Vordach auch auf den Innenraum übergriffen.

Gefehlt: Rettungskräfte von Polizei und Feuerwehr wurden am Montag, 1. Mai 2017, gegen 21.30 Uhr zu einem vermeintlichen Wohnungsbrand in die Brandenburger Straße in Genthin gerufen. Zeugen berichteten von Brandgeruch und auch optisch sichtbaren Rauch, welcher jedoch nicht konkret einer Wohnung zugeordnet werden konnte. Im Zuge des Einsatzes der Rettungskräfte entstand schließlich der Verdacht, dass die Wahrnehmungen der Zeugen durch ein Ablöschen eines Steinofens der direkt gegenüberliegenden Pizzeria entstanden sein könnte. Letztendlich gab es keinen Brand und somit auch keinen Personenschaden. Die Freiwillige Feuerwehr mit 36 Kameraden und Kameradinnen, acht Fahrzeugen sowie die Polizeibeamten und Polizeibeamtinnen beendeten den Einsatz.

Getötet: Am Freitagvormittag, 28. April 2017 wurde durch einen Bürger aus Parey mitgeteilt, dass er auf einem Feldweg in Zerben, welcher um das ehemalige Kieswerk führt, zwei tote Biber aufgefunden habe. Bei Eintreffen der Polizei bestätigte sich der Fund. Anhand der vorgefundenen Situation ist davon auszugehen, dass zunächst ein Biber durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug auf dem Feldweg überfahren wurde. Als das zweite Tier in die angrenzende Wiese flüchten wollte, fuhr das Fahrzeug hinter diesem her und erfasste es schließlich auch. Beide Tiere verendeten. Gegen den noch unbekannten Fahrzeugführer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gekracht: Einem Fahrer eines Renault ist am Dienstagmorgen, 2. Mai 2017 ein Wildschwein ins Auto gerannt. Das Schwein hatte vor, die Bundesstraße B107 kurz hinter der Ortslage Richtung Genthin zu überqueren, als der Fahrer das Tier erfasste. Das Fahrzeug war so stark beschädigt, dass es abgeschleppt werden musste.

Getrunken: Am Freitag, 28. April 2017 wurde gegen 20.25 Uhr durch einen Bürger bekannt, dass ein Mopedfahrer in Genthin fast ein Kind angefahren hätte und dann zu Fall gekommen sei. Wie sich herausstellte, war der 34-jährige Fahrer nicht unerheblich alkoholisiert und nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Außerdem hatte er das Moped ohne das Wissen der Eigentümerin in Betrieb genommen. Gegen den Fahrzeugführer wurden Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung, Fahren ohne Fahrerlaubnis und unbefugten Gebrauch von Kraftfahrzeugen eingeleitet.

Gefahren: Auf der Straße von Derben nach Neuderben kam es am Samstagmorgen, 29. April 2017, es zu einem Wildunfall mit einem Reh. Das an sich stellt momentan nichts Ungewöhnliches dar. Doch als die Polizei vor Ort eintraf, erwartete sie neben einem im Frontbereich völlig zerstörten Fahrzeug der Marke Audi aus Brandenburg auch zwei erheblich alkoholisierte Männer. Wie sich herausstellte, war der 46-jährige Fahrzeughalter mit knapp zwei Promille offensichtlich nicht mehr in der Lage sein Fahrzeug selbst zu fahren. Daher ließ er seinen 36-jährigen Bekannten hinter das Steuer. Was er dabei anscheinend nicht wusste – dieser hatte mit über zwei Promille einen höheren Atemalkoholwert als er selbst. Außerdem war er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Gegen den Fahrzeugführer wurden Ermittlungsverfahren wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis und Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet. Der Fahrzeughalter muss ebenfalls einem Ermittlungsverfahren entgegen sehen und bleibt wohl auf seinem Schaden sitzen.