Gefeiert: Am Freitagabend, 18. August 2017, vergnügten sich knapp 20 Jugendliche auf dem Gelände des Schulgartens am Münchentor in Loburg und machten dort Party. Die Jugendlichen, die vorwiegend aus dem Umland kamen, feierten ausschweifend, sodass sich einige Anwohner durch den Krach belästigt fühlten, fraglich war auch, ob eventuell unberechtigt auf dem Gelände gefeiert wurde. Was besonders „bitter aufstieß“ war die Tatsache, dass Jugendliche während des Verlassens der Feier verfassungswidrige Sprüche grölten. Der Staatsschutz des Polizeireviers ermittelt.

Gemeldet: Ein 43-jähriger Burger unterhielt am Samstagabend, 19. August 2017, Anwohner des Wohngebiets Südring. Die Balkontür seiner Wohnung war weit geöffnet und laute Musik und Männergesang ertönte. Das Fatale an der Sache war, dass verfassungsfeindliche Musik abgespielt wurde. Der Bewohner war nicht gerade nüchtern. Die Polizeibeamten ermittelten einen Atemalkoholwert von 2,3 Promille. Die Musik-CD gab der Mann freiwillig heraus. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Gerammt: Ein bisher unbekanntes Fahrzeug hat einen in der Straße Feldmark-Bürger-
mark in Burg abgestellten Renault Twingo erheblich beschädigt. An dem in der Parkbucht abgestellten Auto ist die komplette linke Fahrzeugseite in Mitleidenschaft gezogen worden. Zudem wurde der Außenspiegel abgefahren. Tatzeitraum der Unfallflucht müsste Sonntag, 20. August 2017, gegen 22 Uhr bis Montag, 21. August 2017, 18 Uhr sein. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall geben können werden gebeten sich beim Polizeirevier Jerichower Land unter Telefon 039 21/92 00 zu melden.

Geprüft: Die Polizei kontrollierte Sonntagnacht, 20. August 2017, ein Fahrzeug in der Albert-Schweitzer-Straße. Ein bei dem 28-jährigen Fahrer durchgeführter Drogentest zeigte ein positives Ergebnis an, Verdacht auf Amphetamine. Das hatte zur Folge, dass das Auto des jungen Mannes aber auch seine beiden 18-jährigen Mitinsassen durchsucht wurden. Die Polizeibeamten wurden fündig und stellten bei den jungen Männern Utensilien zum Konsum von Drogen und kleinere Mengen Drogen fest. Der Fahrzeugführer musste noch eine Blutprobenentnahme über sich ergehen lassen. Er wird Post von der Bußgeldstelle bekommen. Zudem wartet ein Fahrverbot auf ihn. Außerdem wird gegen alle drei Männer ein Strafverfahren wegen des Besitzes von Drogen eingeleitet.

Geschädigt: Die Polizei wurde Montagabend, 21. August 2017, zu einem Einsatz ins Burger Gewerbegebiet gerufen. Anlass war, dass in einer Papierverarbeitungsfirma während der Verladearbeiten ein Gegenstand aufgefunden wurde, der einer selbstgebastelten Bombe ähnlich sah. An zwei PET-Flaschen war eine Zeitschaltuhr angebracht. Das Ganze war mit Panzertape umwickelt und Kabel hingen heraus. Die Polizei evakuierte zunächst den Bereich. Spezialkräfte aus Leipzig nahmen sich dem Gegenstand an. Und es konnte festgestellt werden, dass es sich um eine Bombenattrappe handelte. Nach vier Stunden konnte der Betrieb wieder aufgenommen werden.

Gemessen: Der Messwagen der Polizei stand Montagnachmittag, 21. August 2017, in der Lindenstraße in Lostau. Von den gemessenen knapp 500 Fahrzeugen wurden 55 Überschreitungen festgestellt. Der Schnellste war mit 98 Stundenkilometern gemessen worden. Zulässig sind auf dieser Strecke 50 Kilometer in der Stunde. Den Fahrzeugführer aus dem Bereich Burg erwarten zwei Punkte in Flensburg, ein Monat Fahrverbot und ein Bußgeld von etwa 200 Euro.

Getrunken: Ein 28-jähriger Fahrzeugführer wurde Dienstagnacht, 22. August 2017, in der Ortslage Wahlitz einer Verkehrskontrolle unterzogen, weil er mit unangepasster Geschwindigkeit durch den Ort fuhr. Die Polizeibeamten rochen sofort Alkohol. Ein Test ergab knapp 1,4 Promille. Der Fahrer musste seinen Wagen stehen lassen und es folgte eine Blutprobenentnahme. Außerdem ist er seinen Führerschein losgeworden. Nun ist er erstmal für eine unbestimmte Zeit Fußgänger.

Gefunden: Nun ist es traurige Gewissheit. Bei der am 12. August 2017 aufgefundenen Leiche in einem Wald bei Hohenwarthe handelte es sich um die seit Anfang März 2017 vermisste Viola Modde aus Gerwisch. Dies hat die rechtsmedizinische Untersuchung ergeben. Bestätigt wurde auch, dass sich die Frau selbst das Leben nahm. 

Gehebelt: In der Nacht vom Freitag, 18. August zum Samstag, 19. August 2017, kam es zu einem Einbruchsdiebstahl in dem Gebäude der Freiwilligen Feuerwehr in Bergzow. Durch bislang Unbekannte wurde ein Fenster aufgehebelt sowie die Räumlichkeiten durchsucht. Aus den Räumen der Jugendfeuerwehr wurden unter anderem zwei Netbooks gestohlen.

Geworfen: Zeugen konnten beobachten, wie am Sonntag, 20. August 2017, zur Mittagszeit ein grüner Kombi im Heinigtenweg in Genthin anhielt und aus diesem Auto vier kleine Katzenbabys geworfen wurden. Da die Zeugen dies beobachteten konnten die Katzen gerettet werden. Nun kümmert sich ein Genthiner Tierverein um die kleinen Tiere. Auch hier werden weitere Zeugen gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Gefährlich: Eine offensichtlich verwirrte Frau sorgte am Sonntagnachmittag, 20. August 2017, für Aufregung im Zug. Eine leicht bekleidete 42-Jährige bedrohte die Fahrgäste, sodass sich der Bahnbegleiter gezwungen sah, die Fahrt auf Höhe der Ortschaft Güsen zu unterbrechen und die Polizei hinzuzuziehen. Die Frau sprang zudem auch auf den Bahngleisen herum, was nicht ungefährlich war. Die Polizei musste bei der Frau Handfesseln anlegen, da sie nicht zu bändigen war. Schlussendlich wurde die Frau mit Unterstützung des Notarztes in ein Krankenhaus eingeliefert.

Getrunken: In der Straße der Freundschaft in Genthin stellte die Polizei am Sonntagabend, 20. August 2017, bei einem Fahrzeugführer Atemalkohol fest. Der 31-jährige Fahrer pustete am Kontrollort etwas über 0,7 Promille. Im Revierkommissariat wurde der beweissichere Atemalkoholtest durchgeführt. Das Auto blieb für diesen Abend stehen. Der junge Mann hat mit einem hohen Bußgeld und einem Fahrverbot zu rechnen.

Gemeldet: Am Montagabend, 21. August 2017, teilten zwei besorgte Bürgerinnen aus Genthin der Polizei mit, dass sie kürzlich von einer unbekannten männlichen Person angerufen wurden. Diese männliche Person gab sich als Polizist aus und erkundigte sich, ob sie alle Fenster und Türen geschlossen hätten, da im Umkreis eingebrochen worden sei. Hierbei handelt es sich vermutlich um eine weitere Masche von Betrügern, die versuchen, vorrangig ältere Mitmenschen, um ihr Hab und Gut zu bringen. Es wird sich dabei erkundigt, ob jemand zu Hause ist, fragt Lebensumstände der Betroffenen ab und erscheint gegebenenfalls noch bei dem Bürger oder der Bürgerin zu Hause. Hierbei muss klargestellt werden, dass die Polizei niemals anruft und fragen wird, ob das Heim verschlossen ist. Gibt sich ein Anrufer als Polizist aus, so sollte die Dienststelle und auch die telefonische Rufnummer erfragt werden, bevor Auskunft gegeben werden sollte. Haben Betroffene Zweifel an der Echtheit des Anrufers, dann sollte, wenn sichtbar, die Telefonnummer und der Name des Anrufers notiert und die „echte“ Polizei angerufen werden. Genau dies haben die Frauen getan. Sie informierten sich gleich nach dem Anruf bei der Polizei, die sie dann aufklärte, dass die „echte“ Polizei nicht so handelt.

Geprüft: Am Dienstagnachmittag, 22. August 2017, führten die Genthiner Polizeibeamten eine Geschwindigkeitskontrolle in der Bahnhofstraße in Genthin durch. Es wurden bei erlaubten 30 Kilometern in der Stunde sechs Überschreitungen gemessen. Ein Raser war hier mit 55 Stundenkilometern unterwegs. Außerdem wurden noch zwei Gurtsünder ertappt.

Gefahren: Der Fahrer eines Transporters auf der Strecke Güsen-Hohenseeden sollte Dienstagabend, 22. August 2017, einer Polizeikontrolle unterzogen werden. Scheinbar wollte dies der Fahrer nicht über sich ergehen lassen, denn er ignorierte das Haltezeichen des hinter ihm fahrenden Polizeiwagens. Selbst Blaulicht und Martinshorn veranlassten ihn nicht zum Anhalten. Der Fahrer befuhr einen Waldweg, erst als der Weg zu Ende war, sah er sich gezwungen anzuhalten. Die Kontrolle des 46-Jährigen ergab, dass er nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Somit war für ihn die Fahrt beendet.