Gestohlen: Die Polizei kam am Montagmorgen, 24. April 2017, in einer Zimmerei im Mühlenweg in Ferchland zum Einsatz. Der Grund war, dass unbekannte Täter oder Täterinnen über das Wochenende diesen Betrieb aufsuchten. Die bislang Unbekannten gelangten auf das Betriebsgelände, flexten ein Fenstergitter auf, schlugen die Fensterscheibe ein und verschafften sich somit Zutritt zur Werkstatt des Betriebes. Aus dieser Werkstatt wurden mehrere Elektro-Werkzeuge im Wert von rund 10.000 Euro entwendet. Die Kriminalpolizei kam vor Ort und sicherte Spuren.

Gehebelt:
Bislang unbekannte Täter drangen vom Sonntag, 23. April 2017, zum Montag, 24. April 2017 gewaltsam in das Büro der Wohnhilfe auf dem Platz des Friedens in Genthin ein. Der oder die Täter brachen gewaltsam die Bürotür und einen im Büro befindlichen Stahlschrank auf. Aus dem Büro wurden ein Rechner mit Bildschirm und Tastatur, ein Drucker, etwas Bargeld, Fahrzeugpapiere und -schlüssel entwendet. Auch wurden im Büro weitere Schlüssel für Räume des Objektes, in dem auch die „Tafel“ ansässig ist, gefunden und die Räumlichkeiten aufgesucht. Die Täter beziehungsweise Täterinnen durchwühlten hier sämtliche Räume und Schränke. Ob hier etwas gestohlen wurde kann derzeit nicht gesagt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Geprellt:
Ein Ehepaar aus Genthin wurde am Donnerstag, 13. April 2017 von ihrer angeblichen Schwiegertochter aus Berlin telefonisch kontaktiert. Die Anruferin hatte diverse persönliche Informationen über die Familie, sodass die später Geschädigten annahmen, dass es sich bei der Person tatsächlich um die Schwiegertochter handelte. Die angebliche Schwiegertochter gab nun an, sich in Magdeburg eine Wohnung kaufen zu wollen. Die Anruferin hätte in der vergangenen Woche bereits 30.000 Euro bezahlen sollen. Die angebliche Schwiegertochter bat nun die Genthiner Familie um Hilfe. Die Geschädigten stellten ihrer angeblichen Schwiegertochter 20.000 Euro in Aussicht und organisierten die Abholung des Geldes von einer Bankfiliale aus Magdeburg. Während der ganzen Zeit nahm die angebliche Schwiegertochter immer wieder telefonischen Kontakt mit der Familie auf. Die Anruferin informierte in einem letzten Telefonat die Geschädigten über das Erscheinen eines Kuriers unter der Wohnanschrift, welcher das Geld in Empfang nehmen wird. Ein angeblicher Herr Müller holte dann die 20.000 Euro aus Genthin ab. Herr Müller war augenscheinlich ein südländischer Typ, stabil gebaut und trug schwarze Haare. Weiteres ist zur Personenbeschreibung zurzeit nicht bekannt. Es war vereinbart, dass die angebliche Schwiegertochter das geborgte Geld bis zum Mittwoch, 19. April 2017 zurückzahlt. Am Abend des gestrigen Tages kontaktierten dann die Geschädigten ihre wirkliche Schwiegertochter. Jetzt wurde den Genthinern bewusst, dass sie Opfer eines Betrugs geworden waren. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Gebrannt: Polizei und Feuerwehr wurden am Donnerstag, 20. April 2017, gegen 10.45 Uhr über einen Wohnungsbrand in der Straße Siedlung in Elbe-Parey informiert. Beim Eintreffen der Rettungs- und Einsatzkräfte befanden sich keine Personen in der betroffenen Wohnung. Die Feuerwehr löschte den Brand in der Küche der Wohnung ab. Laut den ersten Erkenntnissen hatte der Wohnungsinhaber beziehungsweise Wohnungsmieter vor dem Verlassen seiner Räumlichkeiten eine Esspresso-Maschine auf einer Herdplatte abgestellt. Die Herdplatte war jedoch eingeschaltet. Es entstanden Schäden von einigen hundert Euro.

Geprüft: Im Laufe des Donnerstages, 20. April 2017 erfolgte die kriminaltechnische Untersuchung des Brandortes in Jerichow, Ortslage Kleindemsin. Nach den ersten Erkenntnissen der Kriminalisten kann eine Straftat nahezu ausgeschlossen werden. Ein technischer Defekt im Stallkomplex der Sauenanlage als Ursache für die Brandentstehung ist sehr wahrscheinlich. Der Brandort wurde durch die Polizei freigegeben. Das Veterinäramt wird im Weiteren mit der Entsorgung der Tierkadaver beginnen. Was war geschehen: Einen Tag zuvor kam es gegen 16 Uhr in einem Stallkomplex der Sauenanlage in Kleindemsin zum Ausbruch eines Brandes. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte brannte das Gebäude bereits in voller Ausdehnung. Die im Stall befindlichen Tiere verendeten trotz der Löschmaßnahmen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf einen sechsstelligen Euro-Betrag. Die Ermittlungen zur Ursache des Brandes konnten nun abgeschlossen werden.

Gerammt:
Am vergangenen Montag, 24. April 2017 fuhr gegen 14.45 Uhr ein bislang unbekannter Fahrzeugführer gegen eine Garagenrückwand im Garagenkomplex Burg-Süd. Die Wand stürzte ein. In den Trümmern wurden Fahrzeugteile des vermeintlichen Verursacherfahrzeugs und auch eine Kennzeichentafel gefunden. Es könnte sich bei dem Verursacherfahrzeug um einen silbernen Mazda handeln. Vermutlich war das abgelaufene Kurzzeitkennzeichen, welches laut polizeilicher Ermittlungen gestohlen wurde, an dem Fahrzeug angebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen auf. Sollte es Zeugen zu diesem Unfall geben, werden sie gebeten sich bei der Polizei in Burg unter Telefon 039 21/92 00 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

Gestohlen: Bislang Unbekannte entwendeten im Zeitraum von Samstag, 22. April 2017, 20 Uhr bis Sonntag, 23. April 2017, 10 Uhr einen grauen Audi A6 Avant, der auf einem Grundstück in der Straße „Zum Blick“ in Dannigkow abgestellt war. Das Fahrzeug war verschlossen abgestellt worden. Am Morgen stellte der Halter dann den Verlust fest. Am Montagnachmittag wurde der entwendete Audi A6 durch den Fahrzeughalter unweit des Tatortes wieder aufgefunden. Am Fahrzeug waren Unfallspuren festgestellt worden. Die Polizei kam vor Ort und sicherte Spuren.

Getrunken: Der Polizei ging am Dienstagnachmittag, 25. April 2017, ein 44-jähriger Fahrzeugführer ins Netz, der alkoholisiert Auto fuhr. Im Rahmen einer Geschwindigkeitskontrolle in der Harnackstraße in Biederitz wurde der Nissan-Fahrer angehalten und kontrolliert. Die Polizeibeamten stellten beim Gespräch mit dem Fahrer sofort Atemalkoholgeruch fest. Ein Test vor Ort ergab einen vorläufigen Wert von 1,2 Promille. Es folgten eine Blutprobenentnahme und die Sicherstellung des Führerscheins. Der 44-jährige Mann darf vorerst kein Kraftfahrzeug mehr führen. Eine Strafanzeige wurde angefertigt.

Geschmiert: Die Polizei stellte vergangene Dienstagnacht, 25. April 2017, an einem Trafohaus in der Wilhelm-Külz-Straße in Burg drei Hakenkreuze, eine SS-Rune und die Zahl „88“ fest, die unbekannten Täter beziehungsweise Täterinnen für die Öffentlichkeit sichtbar mit weißer und schwarzer Farbe dort aufgetragen hatten. Bislang gibt es keine Täterhinweise. Es wurde Strafanzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, zunächst gegen Unbekannt, erstattet.

Gefahren: Am Freitag, 21. April 2017 um 14.20 Uhr wurde ein 23-jähriger Genthiner mit seinem Fahrzeug in der Grünstraße in Burg kontrolliert. Der bei ihm vor Ort durchgeführte Drogenschnelltest ergab den Hinweis, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilnahm. Daher wurde gegen ihn ein Bußgeldverfahren eröffnet sowie eine Blutprobenentnahme angeordnet und durchgeführt.
Gerempelt: Am Freitag, 21. April 2017, um 15.25 Uhr stieß beim Einparken eine Fahrerin eines Ford gegen einen geparkten Renault, der in der Bürgermarkstraße in Burg abgestellt war. Danach verließ die Frau die Unfallstelle unerlaubt und verschwand in einem Haus. Den Vorfall beobachtete aber ein Zeuge. Bei der betreffenden Fahrerin handelte es sich um eine 52-jährige Burgerin. Bei ihr wurden dann 3,12 Promille festgestellt, woraufhin ihr Führerschein umgehend sichergestellt und eine Blutprobenentnahme angeordnet wurde.

Gehebelt: Am Freitag, 21. April 2017 gegen 17 Uhr wurden durch vier Gartenfreunde eines Gartenvereins in der Hohenziatzer Chaussee in Möckern zwei Jugendliche festgestellt, die sich dort unberechtigt in einer Parzelle aufhielten. Beide wurden bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Durch den 16-Jährigen und seine gleichaltrige Begleiterin wurden in der Laube Sachschäden verursacht, sodass gegen beide ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch eingeleitet wurde.

Getroffen: Ein achtjähriges Kind wurde am Mittwoch, 19. April 2017, gegen 16 Uhr auf der Dammstraße in Loburg in Folge einer Kollision mit einem VW einer 27-jähiger Fahrerin schwer verletzt. Das Mädchen beabsichtigte mit ihrem Fahrrad vom Fußweg kommend direkt hinter mehreren Parktaschen die Straßen zu überqueren. Trotz der optischen Wahrnahme des Fahrzeuges, gelang es dem Kind nicht das Fahrrad zu bremsen. Das Mädchen kollidierte mit dem Auto und wurde dadurch schwer verletzt in ein Krankenhaus verbracht.