Gedroht: Am Sonntag, 4. November 2018, kam es zu einem Zwischenfall an einer Kanalbrücke bei Niegripp. Hier begegneten sich zwei Fahrzeuge. Da jedoch nur eines die Brücke passieren kann, setzte eines zurück. Dieses gefiel dem Anschein nach dem Beifahrer, bei dem es sich um einen 41-jährigen Jäger handelt, des zurücksetzenden Fahrzeugs nicht. Dieser stieg mit einer Langwaffe in der Hand aus und soll, den Angaben der Geschädigten nach, mit dieser gedroht haben. Es kam noch zu einem Wortgefecht, wobei die Geschädigten mit ihrem Fahrzeug zügig den Bereich verließen und wenig später Anzeige erstatteten. Durch eingesetzte Polizeibeamte wurde die Adresse des Jägers aufgesucht und dessen Jagdwaffen in amtliche Verwahrung genommen. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Auch die Waffenbehörde des Landkreises Jerichower Land wurde informiert.

Geprüft: Am Montagnachmittag, 5. November 2018, führten Beamte des Revierkommissariats Genthin diverse Kontrollen von Verkehrsteilnehmern durch. Dabei wurde unter anderem ein Fahrzeugführer festgestellt, der ein einjähriges Kind ohne jegliche Sicherung im Auto transportierte. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt im Verkehrsregister. Darüber hinaus wurde die Weiterfahrt untersagt. Bei einem weiteren Fahrzeug wurde im Rahmen der Kontrolle eine mangelhafte Profiltiefe an einem Reifen festgestellt. Hier erwartet den Fahrer nun ein Bußgeld von 75 Euro und ein Punkt im Verkehrsregister.

Gesucht: Am Dienstag, 6. November 2018 in der Frühe um 4.55 Uhr beobachtete ein Fahrzeugführer, der an der sich schließenden Halbschranke bei Heyrothsberge auf der Bundesstraße B1 hielt, dass sich im Gegenverkehr ein Fahrzeug näherte. Das als „Hundefänger“ beschriebene Fahrzeug ignorierte die sich schließenden Schranken und querte die Gleise. Dabei kam es zu einem Kontakt mit den Schranken, wodurch Schaden entstand. Der Verursacher fuhr ohne anzuhalten weiter. Der Zeuge gab an, dass es sich bei dem verursachenden Auto um einen hellen „Hundefänger“ handelte. Darüber hinaus erkannte er Teile des Kennzeichens – „JL“. Hinweise zu dem Fahrzeug nimmt das Polizeirevier Jerichower Land in Burg unter der Rufnummer 039 21/92 00, entgegen.

Gesichert: Am Dienstagabend, 6. November 2018, wurde der Polizei ein Einbruch in eine Firma im Gewerbegebiet Burg gemeldet. Bislang drangen unbekannte Täter in den Umkleideraum einer Firma ein und brachen Schränke gewaltsam auf. Der Tatort wurde durch die Kriminalpolizei untersucht und Spuren gesichert. Die Ermittlungen dauern an.

Gerammt: Ein Nissan befuhr am Mittwochmorgen, 7. November 2018, die Thomas-Müntzer-Straße in Burg, als plötzlich ein Reh über die Fahrbahn wechselte und mit dem Fahrzeug kollidierte. Am Fahrzeug entstand Sachschaden. Das Reh verendete an der Unfallstelle, worauf der zuständige Jagdpächter verständigt wurde. Auch auf der Blumenthaler Straße, ebenfalls an jenem Morgen, überquerte ein Reh die Fahrbahn und stieß mit einem Opel zusammen. Hier entfernte sich das Reh jedoch. Der zuständige Jagdpächter wurde verständigt. Auch an diesem Auto entstand Sachschaden.

Gefahren: Beim Versuch einen Lastwagen trotz schlechter Sicht durch Nebel zu überholen, stieß die 53-jährige Fahrerin eines Honda Civic mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Sattelschleppers zusammen. Der Unfall ereignete sich am Mittwoch, 7. November 2018, auf der Bundesstraße B107 zwischen Jerichow und Redekin. Der Fahrer des entgegenkommenden Lastwagens reagierte geistesgegenwärtig und legte eine Gefahrenbremsung ein. Zudem wich er nach rechts aus, sodass das Auto „nur“ gegen dessen Anhänger und dann gegen den Unterfahrschutz des überholten Lastwagens stieß. Der entgegenkommende Sattelzug allerdings geriet in den Straßengraben und konnte nicht mehr selbstständig auf die Fahrbahn auffahren. Die Autofahrerin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus eingeliefert. Die Straße musste kurzzeitig gesperrt werden.