Burg (mey). Gern besuchen die Kinder in Burg-Süd ihre Grundschule.

Der Morgenkreis gehört zum Alltag der Schülerinnen und Schüler der Grundschule Burg-Süd. Etwas ungewohnt war nur, dass ein im wahrsten Sinne des Wortes großes Publikum am Montagmorgen, 13. November 2017, auf sie wartete. Schulleiterin Bärbel Birnbaum begrüßte ihre Schützlinge sowie die versammelten Gäste und erklärte, was es mit dem Morgenkreis auf sich hat. Dann zeigten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a, die für die Gestaltung dieses Morgenkreises zuständig waren, was sie vorbereitet hatten. Jeder Morgenkreis richtet sich nach dem Unterrichtsprogramm der jeweils ausführenden Klasse. Da in der dritten Klasse zur Zeit das Thema Wetter im Fokus stand, wurden passende Gedichte zum Novemberwetter sowie zwei im Deutschunterricht geschriebene Geschichten vorgetragen.
Einmal jährlich öffnet die Grundschule Burg-Süd ihre Türen für interessierte Eltern und Großeltern, die sich einen Einblick verschaffen wollen, wie ihre Kinder den Schulalltag bewältigen oder was zukünftige Schülerinnen und Schüler erwarten wird. „Eigentlich wird unser Tag der offenen Tür immer gut angenommen“, erzählt Bärbel Birnbaum. „Vor allem viele Großeltern kommen gerne wieder. Aber in diesem Jahr scheinen wir sogar noch mehr Gäste zu haben, als sonst.“ Vielleicht liegt das gesteigerte Interesse auch daran, dass die Schule im kommenden Schuljahr wachsen wird. Derzeit werden hier 111 Schülerinnen und Schüler aus Burg und Detershagen unterrichtet. 2018 werden erstmalig auch Reesener hier eingeschult. Etwa 50 neue ABC-Schützinnen und ABC-Schützen werden dann erwartet.
Nach dem Morgenkreis bekamen die Gäste die Möglichkeit, der Schüler- und Lehrerschaft in einer „normalen“ Unterrichtsstunde zuzusehen und durch die geschmückten Flure der Schule zu schlendern, die von den Kindern der vierten Klasse passend zu den im Stockwerk ansässigen Klassenstufen dekoriert worden waren. So gab es beispielsweise Galerien zum Thema Sachsen-Anhalt oder zu Haustieren zu entdecken. Zum Abschluss des Tages gab es Kaffee und Kuchen im vorbereiteten Eltern-Café, wobei sich hier die Erwachsenen mit ihren Fragen noch einmal an die Lehrkräfte wenden konnten.