Burg (eb). Für eine zusätzliche sportlich kulturelle Bereicherung und zugleich Werbung für den Ruder- und Kanusport sorgten die Mitglieder beider Abteilungen der „Wassersportfreunde Burg 1924“ e.V. am vergangenen Sonntag, 26. August 2018, auf der Landesgartenschau (LaGa).

Mit Unterstützung des Kreissportbundes, vertreten durch den Vorsitzenden Lutz Lapke und dem Geschäftsführer Steffan Göhler, wurde ein interessantes Programm am Ufer und auf dem Flickschupark-See von den Trainern und Aktiven beider Abteilungen organisiert. Interessiert hörten die LaGa-Gäste den Ausführungen vom Vorstandsmitglied Claudia Heisinger über Techniken des Rudersports zu. Das ausgestellte Rennboot und das Ruderergometer begeisterten die Neugierigen. Bei den Kanuten sorgten die Kinder mit ihren Vorführungen im Kajak Einer (K1), Kajak Zweier (K2) und im Canadier Einer (C1) auf dem Flickschupark-See für Aufmerksamkeit. Interessante Erläuterungen kamen von den Trainern René Kwasniewski und Andre Preer. Unter fachkundiger Anleitung durch die Kreissportjugend konnten ungeübte Zuschauerinnen und Zuschauer in einem Wandercanadier auf dem See das Paddeln ausprobieren. Wer sich traute, stieg in ein Wildwasserboot oder versuchte sich auch noch beim SUP, dem Stand-Up-Paddeling, das stehend Paddeln auf einem „Surfbrett“. Zum Höhepunkt der Veranstaltung gehörte die Vorführung des Geschäftsführers des Kreissportbundes Steffan Göhler. Auf dem See des Flickschuparks zeigte er im Wildwasserboot eine Kenterrolle (Eskimorolle) – auf der einen Seite mit dem Boot umkippen und auf der anderen Seite mittels Paddel aus dem Wasser hochkommen und die normale Paddelhaltung wieder einnehmen. Vor allem im Wildwassersport sollte jeder aktive Sportler diese Rolle beherrschen. Dass der Verein der Wassersportfreunde nicht nur aus den Abteilungen Rudern und Kanu besteht, machte Steffan Göhler deutlich. Im Hafen am Kanal, nahe der Blumenthaler Brücke sind die zahlreichen Segel- und Motorboote der Abteilung Segeln nicht zu übersehen. Jede Abteilung leistet zahlreiche ehrenamtliche Stunden zur Werterhaltung ihrer Boote oder Unterkunft. Gerade bei den Seglern ist die Instandhaltung der Boote wertintensiv und sehr zeitaufwendig, war an diesem Tag zu hören. „Bei herrlichem Wetter war diese Veranstaltung ein voller Erfolg und sollte stets bei Stadtfesten als ein Bestandteil im Rahmen der Veranstaltungen aufgenommen werden“, machte Trainer Kwasniewski abschließend deutlich. Die Besucherinnen und Besucher der Landesgartenschau erhielten einen positiven Eindruck über das gemeinsame Auftreten der Abteilungen des Vereins der Wassersportfreunde Burg, die im nächsten Jahr ihren 95. Geburtstag feiern.