Burg (eb/reh). Das hat noch keine Kindertagesstätte in ganz Deutschland gewagt: Bereits zum vierten Mal in Folge bewirbt sich die Burger Kindertagesstätte „Käte Duncker“ um die Auszeichnung als „Gesunde Kita“.

Das von der Landesvereinigung für Gesundheit (LVG) entwickelte Qualitätssiegel als Nachweis für gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen in Bildungseinrichtungen ist immer nur für drei Jahre gültig und muss danach verteidigt werden. Die Burger KiTa, in der gesunde Ernährung, die Förderung von Bewegung und Ausdauer sowie die Gesunderhaltung von Kindern und Mitarbeiterinnen immer schon hoch im Kurs stehen, hat das Zertifikat 2006 erstmals erhalten und sich nun erneut bei der LVG um Rezertifizierung beworben. Dazu werden ausgebildete Auditoren in der Kindertagesstätte am südöstlichen Stadtrand von Burg erwartet, um die dortige gesundheitsförderliche Atmosphäre und mögliche positive wie negative Veränderungen innerhalb der vergangenen drei Jahre genau unter die Lupe zu nehmen.
Diese Fremdbewertung ist Bestandteil des Rezertifizierungsverfahrens, zudem auch eine Selbsteinschätzung der sich bewerbenden Einrichtung gehört. Die Zertifizierung wird durch die Unfallkasse Sachsen-Anhalt unterstützt. In ihrem Qualitätsbericht verweist die Kita „Käte Duncker“, in der derzeit 80 Krippen- und fast 150 Kindergartenkinder betreut werden, unter anderem auf die neu entstandene Krabbellandschaft für die Kleinsten, auf zum Bewegen einladende sichere Sport- und Klettergeräte im Bewegungsraum und auf dem Freigelände sowie auf die neu im Konzept verankerte Inklusion. Bei den gesunden Mittagsmahlzeiten in der Kindertagesstätte gibt es viel frisches Obst und Rohkost. In Zusammenarbeit mit den Eltern wird die Nutzung eines Frühstücksangebotes vom Essenlieferanten angestrebt. Viel wird auch für Gesundheit und Wohlbefinden des 30-köpfigen Kita-Teams getan: jeden Freitag können die Erzieherinnen in den Genuss einer Massage kommen, regelmäßig gibt es Gesundheitstage mit einer Krankenkasse und neuerdings auch spezielle Angebote im Rahmen des PagS-Projektes.