Burg (eb/mey). Dass Kunst im Auge des Betrachters liegt, ist bekannt, doch dass krumm und schief dahingeschmierte Slogans ohne tiefe Botschaft auf fremdes Eigentum gekritzelt wird, ist keine Kunst, sondern eine respektlose Sinnlosigkeit.

Mittlerweile sind die Spuren der Respektlosigkeit gegenüber Stadt und Landesgartenschau wieder beseitigt worden. Nichtsdestotrotz sollen der oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. In der Nacht vom 3. auf den 4. Mai 2018 (Donnerstag zu Freitag) wurde eines der Betonkunstwerke, die Gäste der Stadt der Türme und der Landesgartenschau begrüßen, das am Ortseingang der B246a, Richtung Möckern, mit einem Graffiti-Schriftzug beschmiert. Die Landesgartenschau Burg 2018 GmbH zahlt demjenigen, der sachdienliche Hinweise, die zur Identifikation des oder der Täter führen, 200 Euro Belohnung. Auch im Goethepark wurden jüngst Graffiti an verschiedenen Objekten gefunden. In der Nacht vom 27. auf den 28. April 2018 (Freitag auf Samstag) drang der Täter beziehungsweise mehrere Täter in den umzäunten Goethepark ein und besprühte mehrere Objekte der Ausstellungen. Auch hier sind die Organisatoren gewillt, 200 Euro für sachdienliche Hinweise zu zahlen. Hinweise, welche auf Wunsch vertraulich behandelt werden, sind an die Landesgartenschau Burg 2018 GmbH, zu Händen der Geschäftsführung, In der Alten Kaserne 2, 39288 Burg, per Mail an sonnhild.noack@laga-burg-2018.de oder an erhard.skupch@
laga-burg-2018.de, auch zu erreichen unter der Telefonnummer 039 21/92 15 40 oder an das Polizeirevier Jerichower Land, zu erreichen unter der Telefonnummer 039 21/92 00, zu richten.

Im steten Wandel

Trotz aller Widrigkeiten lassen sich die Geschäftsführer der Landesgartenschau Burg 2018 GmbH nicht entmutigen. Viele positive Rückmeldungen von LaGa-Besuchern und -besucherinnen, sowohl aus Burg als auch von außerhalb, sprechen für das ausgefeilte Konzept und die abwechslungsreich gestalteten Areale, die sich stets und ständig im Laufe der Vegetationsperiode weiterentwickeln. In der Nacht zum Freitag, 4. Mai 2018, wurde die Ausstellung der Hallenschau neu gestaltet. Unter dem Titel „Albertines Sommerreigen“ werden bis Freitag, 18. Mai 2018 Farbenpracht und Harmonie von Kübel-, Beet- und Balkonpflanzen vorgestellt. Alle 14 Tage wird die Blumenhalle im Flickschupark unter einem neuen Motto hergerichtet. Hingucker wie ausgefallene Orchideenarten bilden dabei eine Konstante, während Gartenexperten in ers-
ter Linie aus Burg und der Umgebung ihren Grünen Daumen mit immer neuen aufeinander abgestimmten Ideen unter Beweis stellen. In „Albertines Sommerreigen“ zeigt sich zum ersten Mal die Verbundenheit der Blumenhalle zu wahrer Kunst – Melanie Kuna-Drechsler bereichert die Ausstellung mit einigen ihrer Wachskunstwerke.