Jerichower Land (eb). Die diesjährige Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge hat am Dienstag, 17. Oktober 2017, in Burg begonnen. Die Sammlung wird von der Clausewitzkaserne und der Stadt Burg unterstützt.

Auf dem Magdalenenplatz und der Fußgängerzone haben Oberstleutnant Michael Labsch als Kommandeur des Burger Logistikbataillon 171, Bürgermeister Jörg Rehbaum und Karl-Heinz Summa in seiner Funktion als stellvertretender Vorsitzender des Burger Stadtrates mit der Straßensammlung begonnen. Soldaten der Clausewitz-Kaserne werden in den nächsten Wochen die Aktion unterstützen. Jeder Euro in der Sammelbüchse dient der Gräberpflege durch den gemeinnützigen Verein Volksbund für gefallene deutsche Soldaten im Ausland. Die Spenden kommen der Pflege und Instandhaltung deutscher Soldatenfriedhöfe zugute. In 44 Ländern der Erde sind etwa zwei Millionen deutsche Soldaten begraben.
Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde 1919 gegründet. Das Motto des Vereins lautet „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“. Die Organisation erfasst, erhält und pflegt die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft im Ausland und hilft bei der Erhaltung der Kriegsgräber in Deutschland. Zusätzlich wird den Angehörigen bei der Suche nach Gräbern und der Klärung der Kriegsschicksale unterstützend zur Seite gestanden. Der Verein führt seit 1953 jährlich junge Menschen an den Kriegsgräbern zusammen. Diese helfen in internationalen Workcamps in Deutschland und dem Ausland bei der Pflege der Gräber. Die gesamte Arbeit des Vereins wird großteils aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden finanziert. Seit vielen Jahren unterstützt die Bundeswehr die Arbeit des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Für die Vorbereitung und Durchführung der Spendensammlung ist in Burg das Logistikbataillon 171 verantwortlich. Die Soldatinnen und Soldaten nehmen freiwillig an der Aktion teil. Zur Haus- und Straßensammlung werden in allen Bundeswehrdienststellen intern weitere Spenden gesammelt.