Genthin (püt). Der 24. Genthiner Weihnachtsmarkt fand vom 15. bis 17. Dezember 2017 statt. Viele Besucherinnen und Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm. Auch in diesem Jahr öffnete Bürgermeister Thomas Barz wieder den Rathaussaal für Puppenspiel und Theater. Zudem lockten die Adventshöfe viele Gäste an.

Drei Tage lang war der Genthiner Marktplatz Treffpunkt zahlreicher Gäste aus nah und fern. Bereits am Freitag begann die weihnachtliche Veranstaltung im Rathaussaal mit dem „Magischen Einhorn“, einem Puppentheater für Kinder. Mucksmäuschenstill saßen die Steppkes auf ihren Stühlen. Auf der großen Bühne vor dem Rathaus zeigten junge Musiker, Tänzer und Sänger des Projekts des Jugendforums Gen-
thin, Jerichow und Elbe-Parey „Miteinander! – Wie sonst?“. Den Anfang machte Phil Keil am Schlagzeug, gefolgt vom A Capella-Gesang von „Sarah und ihren Mädels“. Auch die Sängerinnen des Ensemble „Ice Cream“ aus Parey hatten ihren großen Auftritt. Gespannt wartete das Publikum auf Sängerin „NEA!“. Diese rührte mit dem Song „Andrea, Dein Wort für immer“ zu Tränen. Das Lied befasst sich mit dem Tod der krebskranken zweifachen Mutter Andrea. Die Einnahmen aus diesem Song kommen den Töchtern zugute. Zur traditionellen Glühwein-Disco füllte sich der Marktplatz mehr und mehr mit überwiegend jungen Gästen. Am Samstag dann gab Bürgermeister Thomas Barz den Startschuss für den diesjährigen Weihnachtsmarkt. Im Anschluss tanzten sich die Kinder der Uhland-Schule auf der Bühne warm. Das Duo Diana und Marco holte sich Verstärkung auf die Bühne und sang mit den kleinen Gästen „Weihnachten in der Familie“. Weihnachtliche Klänge gab es vom Posaunenchor der St. Trinitatisgemeinde zu hören. Zuvor ließ das große Feuerwerk die Zuschauerinnen und Zuschauer staunen. Den Abschluss des Weihnachtsmarktes bildete der Sonntag. Mit weihnachtlicher Musik verbreitete das Genthiner Blasorchester weihnachtliche Stimmung. „Ein Schaf fürs Leben“, das Puppenspiel des Theaters der Altmark wollten sich viele Gäste nicht entgehen lassen. Auf der Bühne dann wurden die Kinder, die die Tannenbäumchen in der Innenstadt mit Basteleien schmückten, belohnt. Mit Spannung wurde „Die Eiskönigin“ des Gesangszentrums Parey erwartet.