Burg (eb/mey). Am Tag der offenen Tür des Burger Roland-Gymnasiums machten sich Telegraphenfreunde mit dem Fach Geographie vertraut.

Im Namen ihrer Kolleginnen und Kollegen lud die Leiterin im Fachbereich Geographie, Heike Kopf, alle interessierten Schülerinnen und Schüler, Eltern und Großeltern am „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 20. Januar 2018 zu einer Reise in die Welt der Geographie ein. Der Klassenraum war mit großen Karten, Globen und Flaggen unzähliger Länder geschmückt worden. Spätestens beim Wetter und dem Umgang mit den Bodenschätzen dieser Erde stellten sich Fragen zur Nachhaltigkeit unseres täglichen Handelns. Als weitere Gäste hatte sich Heike Kopf wie in den vergangenen Jahren wieder die Telegraphenfreunde aus Grabow und Schermen eingeladen. Schon im 19. Jahrhundert mussten sich die Verantwortlichen der Telegraphie im freien Gelände gut auskennen, um mit den geographischen Besonderheiten des Kreisgebietes auch nachhaltig umgehen zu können. Denn schon bei der Auswahl der vier ehemaligen Stationsstandorte im Landkreis (Dretzel, Ziegelsdorf, Schermen und Biederitz) folgte der Telegraphendirektor, der zuvor Vermessungsingenieur war, den topographischen Gegebenheiten. Wie in den Vorjahren hatten die Telegraphenfreunde auch in diesem Jahr wieder die voll funktionsfähige Telegraphenattrappe mitgebracht, womit Schülerinnen und Schüler geflügelte Worte in die Ferne geschrieben und mittels Codebuch wieder entschlüsselt haben. Zur Erinnerung gab es anstelle eines Zeugnisses eine Ernennungsurkunde zum „Ehrentelegraphisten“ der Telegraphenstationen Ziegelsdorf und Schermen überreicht.
Der Tag der offenen Tür ist auch immer ein Tag des Wiedersehens für ehemalige Absolventinnen und Absolventen des Burger Roland-Gymnasiums. Auch in diesem Jahr schauten Schülerinnen und Schüler von einst in ihre ehemaligen Geographieräume vorbei. Für die Lernenden von morgen und ihren Eltern ist das vielleicht die wichtigste Botschaft über das Fach und seine Lehrer gewesen.