Burg (mey). 170 Tage lang präsentiert die Stadt der Türme ihren „Grünen Daumen“.

Burg ist Gastgeber der Sachsen-Anhaltinischen Landesgartenschau (LaGa) 2018, etwa 130 Menschen waren an der Gestaltung der Ausstellungsflächen beteiligt und 35 Firmen trugen zur Verwirklichung des Gartenevents bei. Am vergangenen Wochenende wurde die LaGa Burg endlich eröffnet. Erhard Skupch dankte während der Eröffnungsveranstaltung jenen, ohne die das Projekt nie hätte verwirklicht werden können: „Die Helferinnen und Helfer sind die wahren Helden der LaGa.“
Auf einer Fläche von rund 17 Hektar zeigt die Kreisstadt des Jerichower Landes ihren Grünen Daumen. Die vier Hauptausstellungsflächen, der Goethepark direkt am Bahnhof, der Flickschupark weiter östlich und die verbindenden Areale der Ihlegärten und des Weinbergs „umarmen“ die Ihlestadt und ihre charakterstarke Altstadt. Wer die Strecke nicht zu Fuß zurücklegen kann oder möchte, hat die Möglichkeit, Burg mit Hilfe der Laga-Wegebahn zu erkunden, die alle Flächen sowie die Innenstadt täglich von 10 bis 17 Uhr in regelmäßigen Abständen anfährt. Auch von ganz oben kann die Stadt der Türme kennengelernt werden. Der City Skyliner wird bis zum 24. Juni 2018 Besucherinnen und Besucher des Gummersbacher Platzes auf eine Höhe von 72 Meter bringen, von wo aus diese bis zu 29 Kilometer weit blicken können.

170 Tage voller Abwechslung

Langeweile wird auch bei Besitzern einer Dauerkarte für die Landesgartenschau nicht aufkommen, stets und ständig wird sich das Bild der Ausstellungsflächen verändern. Die Ausstellungen der 600 Quadratmeter messenden Ausstellungshalle des Flickschuparks wechseln in einem Zweiwochenrhythmus. Von den „Helden der Frühlingszeit“ über die sommerlichen „Rosenmärchen“ bis hin zum farbenfrohen „Erntedank“ werden hier saisonale Höhepunkte präsentiert. Auch die Wechselflorflächen im Goethepark und am Weinberg bieten wandelbare Bilder.
Beständigen Wiedererkennungswert bieten die Konstanten der unterschiedlichen Areale. 21 unterschiedliche Themengärten erwarten Besucherinnen und Besucher Im Flickschu- und Goethepark. Zwölf Sachsen-Anhaltinische Gartenstädte sowie die Partnerstädte Tira und La Roche-sur-Yon stellen sich am Weinberg und in den Ihlegärten vor. Beide Areale folgen jeweils einer eigenen definierten Struktur; während Besucherinnen und Besucher vom Weinberg aus nicht nur die Stadt überblicken und an seinen Hängen ein Glas Unstrut-Wein genießen oder einen Blick in den historischen Eiskeller werfen können, geht es in den Ihlegärten besinnlicher zu. Umrahmt von einzigartigen Kunstfiguren hat hier der Kirchenpavillon seinen Platz gefunden, wo nicht nur jeden Sonntag um 12 Uhr ein Gottesdienst, sondern zudem tägliche Mittagsandachten abgehalten werden. Konzerte, Lesungen und verschiedenste weitere Veranstaltungen sind ebenfalls geplant. Unterschiedliche Veranstaltungen werden natürlich auch auf der Hauptbühne im Goethepark stattfinden. Nachdem hier Linda Hesse die Eröffnungsveranstaltung musikalisch untermalte, wird am Samstag, 5. Mai 2018, der nächste Stargast, Ute Freudenberg, erwartet. Karat, Max Giesinger und glänzende Stars der Radiosender SAW, Brocken und MDR Sachsen-Anhalt werden ihr im Laufe der Landesgartenschau noch folgen. Eine Umfangreiche Übersicht zu den Highlights ist im Internet unter laga-burg-2018.de zu finden.

Für die ganze Familie
Dass die Landesgartenschau Burg ein kinderfreundliches Image
erarbeitete, wird nicht nur im Ticketsystem deutlich. Drei große Spielplätze, am Weinberg und in den beiden großen Parks, warten darauf, von den kleinsten Gästen erkundet zu werden.
Im Grünen Klassenzimmer bekommen Schul- und Kitagruppen die Möglichkeit, praktisch in den Bereichen Natur, Umwelt, Wissenschaft, Kunst, Gesundheit und Soziales viel zu lernen. Rund 130 zusätzliche Kinderveranstaltungen sorgen zusätzlich für Spiel, Spaß und Unterhaltung.