Grabow (eb/lau). Seit 2015 heißen täglich drei Grabower Denkmale alle Besucherinnen und Besucher herzlich willkommen. Zum „Tag des offenen Denkmals“ in Grabow gibt es zusätzlich wieder ein tolles Programm.

Am Sonntag, 10. September 2017, werden wieder die Burg Grabow, die Kirche St. Jakobi in Grabow und die Telegraphenstation in Ziegelsdorf ihre Türen weit öffnen. Die Burg öffnet von 10 bis 18 Uhr. Die Türen der Kirche stehen zwischen 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr offen. Die Telegraphenstation ist von 14 bis 17 Uhr „in Betrieb“. Der Gedenktag wird in Grabow in guter Tradition gemeinsam von der Familie von Eichborn, der Evangelischen Kirchengemeinde Grabow und vom Heimatverein Grabow e.V. durchgeführt. Der Eintritt zu den Denkmalen ist frei. Für die Arbeit an den Denkmalen ist eine kleine Spende erwünscht.
Das Motto des diesjährigen „Tag des offenen Denkmals“ lautet: „Macht und Pracht“. Dabei geht es nicht nur um Macht- und Prachtbauten im engeren Sinne. In der Architektur geht es oft um die Darstellung von Macht und Pracht. Grabow hat mit seinen vier Ortsteilen einiges zu diesem Thema zu bieten. Eine Burg in Grabow, die früher unter anderem als Schule und Gemeindebüro genutzt wurde, zwei Herrenhäuser in Ziegelsdorf und Kähnert, eine bis zum Brand 1989 prächtig ausgestattete Kirche, die wieder aufgebaut wurde und heute in neuem Glanz strahlt und auch der Telegraphenmast von Ziegelsdorf stand einst für die Sicherung der Macht.
Seit 1993 gibt es den „Tag des offenen Denkmals“, an dem bundesweit mehr als 8.000 Denkmale öffnen. Weitere Informationen, auch zu den Grabower Stationen gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.