Burg (püt). Die Hundstage sind da. Genauer gesagt die besonders heißen Sommertage vom 23. Juli bis 23. August 2018. Über 30 Grad bringt die Hitzewelle mit sich und es wird täglich heißer. Meteorologen gehen davon aus, dass vor allem der August 2018 überdurchschnittlich warm wird.

„Sind die Hundstage heiß, bringt das Jahr noch Schweiß“, lautet eine alte Bauernregel. „Hundstage heiß, der Winter lange weiß“, besagt eine andere. Die Bezeichnung Hundstage allerdings leitet sich vom Sternbild „Großer Hund“ ab. Sein Hauptstern ist der Sirius. Der Stern Sirius ging im antiken Griechenland in den Morgenstunden der größten Sommerhitze auf. Genau aus diesem Grund glaubten wohl die Griechen, dass Sirius die sengende Wirkung der Sonne verstärkt. Heute ist jedoch klar, dass der Stern keinen Einfluss auf das Wetter hat. Statistiken zeigen aber, dass es ausgerechnet in der Kernzeit der Hundstage, zwischen dem 28. Juli und 7. August in Mitteleuropa häufig unbeständige Wetterlagen gibt. Die Hundstage bezeichnen also eine Schönwetterperiode und haben nichts mit Vierbeinern zu tun.
Wird einigen Experten Glauben geschenkt, sollte folgendes während dieser sehr heißen Tage unbedingt vermieden werden: kaltes Wasser trinken, keine großen Unternehmungen durchführen, kein Blut spenden.
Zudem sollte nicht in Gewässern gebadet werden, da sich in der heißen Zeit Bakterien in stehenden Gewässern besonders schnell vermehren und es zu Vergiftungen kommen kann.