Redekin (püt). Die Karl-Liebknecht-Straße in Redekin wird ab September 2018 grundhaft ausgebaut. Für die geplagten Anwohner soll das lange Warten dann im Frühjahr 2019 ein Ende haben.

Viel Geduld bewiesen die Einwohner von Redekin und Neuredekin in den zurückliegenden Jahren, nun gibt es vom Landkreis grünes Licht zum lang ersehnten Ausbau der kreiseigenen Ortsdurchfahrt. Ab September 2018 soll das beschädigte Kopfsteinpflaster der Karl-Liebknecht-Straße modernem Asphalt weichen. Der Landkreis teilte auf Anfrage von „Der Genthiner“ mit, dass der grundhafte Ausbau auch den Neubau des Regenwasserkanals beinhaltet. Aus technischen Gründen erfolgt der Baubeginn am Dorfende bis in die Ortsmitte hinein. Um den Anwohnern die Durchfahrt zu ermöglichen, wird in zwei Abschnitten gebaut. Die Kosten für den grundhaften Ausbau der Straße sollen sich dem Landkreis zufolge auf 1,2 Millionen Euro belaufen. Die Baumaßnahme ist bereits im Kreishaushalt für 2018 und 2019 eingeplant. Mit dem nun beginnenden Straßenbau reagiert der Landkreis auf Schadensersatzforderungen der Redekiner. Täglich quälen diese sich mit ihren Fahrzeugen über die Buckelpiste. Doch auch das Regenwasser, dass sich in den zahlreichen tiefen Kuhlen sammelt, sorgt für Ärgernis: Passieren Fahrzeuge die Pfützen, landet das schmutzige Wasser an den Hauswänden.
Erste Schäden an der Karl-Liebknecht-Straße wurden bereits vor drei Jahren behoben, dann jedoch ging dem Landkreis das Geld aus. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt wurde nun, zum Wohl der Einwohnerinnen und Einwohner von Redekin, zur Priorität gemacht.