Burg (mey). Seit einem Monat strömen täglich hunderte Besucher in die Stadt der Türme, um Burg selbst und die Landesgartenschau 2018 kennenzulernen. Seitdem sind Geschäftsführer, Gastronomen und andere Beteiligte stets darum bemüht, das Konzept weiter zu optimieren.

Ein Gläschen Weißwein am Burger Weinberg, eine Tasse Kaffee am Flickschuteich, ein kaltes Eis im Goethepark. In diesem Jahr kommen Genießer wahrlich auf ihre Kosten. Etwa 1.000 Gästeplätze werden von der Firma LD-Systemgastronomie GmbH aus Prenzlau auf dem Gelände der Landesgartenschau geboten. 500 Besucherinnen und Besucher können gleichzeitig im Restaurant „Rosenrot“ im Goethepark bewirtet werden, 150 Sitzplätze bietet das „Café am See“, fast 200 weitere das „Albertine“ im Flick-
schupark. Am Weinberg können bis zu 150 Gäste vor der ‘Weinlaube’ versorgt werden - hier nahmen am Freitag, 11. Mai 2018 der Geschäftsführer der Landesgartenschau Burg 2018 GmbH, Erhard Skupch, und Stefan Ficker, Verantwortlicher der gastronomischen Versorgung der Laga, Platz, um sich über die Ergebnisse der ersten Landesgartenschau-Wochen auszutauschen. „Besonders unsere Weinlaube wird von den Burger sehr gut angenommen“, berichtete Ficker. „Es gibt sogar schon die eine oder andere Gruppe, die sich regelmäßig abends hier trifft.“ Der Gastronom erzählte jedoch auch von den kleinen Startschwierigkeiten, die Veranstaltungen in den Größenordnungen des Landesgartenschau immer mit sich bringen. „Wir arbeiten stets und ständig daran, unser Konzept zu verbessern, um den Besuchern eine gastronomische Versorgung zu bieten, die so angenehm wie möglich funktioniert.“ Für schnellere Abläufe bei der Bewirtung wurde hier schon gefeilt. Kleine Missverständnisse mit den Gästen blieben aber auch nicht aus, so fragten in den ersten Wochen auch einige Gäste nach Diensten, die einfach nicht zum Konzept des jeweiligen Lokals passten. „Die ‘Weinlaube’ orientiert sich an den klassischen Weinlauben, die man aus Weinanbaugebieten kennt. Wir bieten hier keine deftigen Mittagsmenüs an, das würden unsere Kapazitäten gar nicht hergeben. Passend zum Wein können Gäste hier Oliven, Käse oder Knabberstangen bestellen“, erklärte Ficker weiter.

Weitere „Feineinstellungen“:

Auch Erhard Skupch zog Bilanz: „Viele Besucher gaben uns in den ersten Wochen der Landesgartenschau Feedback. Darauf sind wir auch angewiesen! Dabei geht es beispielsweise um die Ausschilderung unserer Parkplätze. Auch aus dem ersten großen Konzert von Ute Freudenberg zogen wir Schlüsse. So soll unter anderem der Einlass beim nächsten Konzert besser ablaufen - hierfür wird zum Beispiel das Personal noch einmal geschult.“
Größeren Aufwand wird eine andere Baustelle mit sich bringen, die durch Burg fahrende Wegebahn. Diese ist von den Besucherinnen und Besuchern so gut angenommen worden, dass sie nicht mehr nur alle halbe Stunde fahren soll. Leichter gesagt als getan - für die schnellere Taktung muss erst noch einiges geregelt werden.