Jerichower Land (eb). Zur guten und liebgewordenen Tradition gehört für den SV Eintracht Gommern e.V. die Spendenaktion für das Kinderhospiz Magdeburg. Bereits seit 2013 spenden die über 900 Mitglieder des Vereins nun schon im zweijährigen Rhythmus bei Vereinsaktionen für das Kinderhospiz.

Im Dezember des Jahres 2018 fand solch eine Aktion im Rahmen des weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte MALIG-Laufes statt. Bei diesem Lauf, der jährlich stattfindet, wird ein Teil des Startgeldes für gemeinnützige Zwecke gespendet. In diesem Jahr soll diese Spende dem Kinderhospiz in Magdeburg zufließen. Das war der Wunsch der mitlaufenden Kinder. Zusätzlich wurden Spenden von den Eltern, Großeltern und den vielen anwesenden Sportfreunden erhalten.
„Mit diesen Spenden können wir so viel Gutes tun und mithelfen, dass das Kinderhospiz fünf Jahre nach Gründung ausgebaut werden kann. Das durfte ich 2017 bereits erleben“, sagt Vereinsvorsitzender Steffen Hartwig bei der Übergabe der Spende zusammen mit der Frauenwartin Dorothea Schippan, die 2013 erstmals eine Spendenaktion im Verein initiierte und diese seither mit viel Herzblut begleitet und fortführt. „Gern unterstützen wir gerade die, denen es nicht so gut geht wie uns. Wir geben sehr gerne etwas ab und bringen somit auch dem Team des Kinderhospizes unsere große Anerkennung für ihre Arbeit zum Ausdruck“.
Der Name des Sportvereins trägt den Namen „Eintracht“ und das ist für Steffen Hartwig, der seit drei Jahren Vorsitzender dieses Vereins ist, eine große Verpflichtung. „Wir treiben gemeinsam Sport, gehen gemeinsam Projekte an und unterstützen uns gegenseitig“ betont der Vorsitzende. Das Kinderhospiz durfte sich nun über eine Summe von 850 Euro freuen und dankt damit allen Mitgliedern und Spendern, die sich an dieser Spendenaktion beteiligten.

Hintergrund:
Im Kinderhospiz Magdeburg werden Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und sterbende Kinder am Ende einer schweren Erkrankung palliativ-medizinisch und -pflegerisch versorgt. Die Kinder, ihre Familien und Geschwister werden während des Aufenthalts und auch in der Zeit danach begleitet.
Die Arbeit im Kinderhospiz ist enorm ressourcenintensiv. Ein Teil der Arbeit muss aus Spenden finanziert werden: fünf Prozent der anfallenden Kosten für den Aufenthalt des lebensverkürzt erkrankten Kindes sowie 95 Prozent der Kosten für Versorgung, Begleitung und Betreuung der Eltern und der gesunden Geschwister. Auch die Kunsttherapie, Musiktherapie und tiergestützte Therapie sowie Ausflüge und die Erfüllung kleiner Wünsche müssen allein aus Spenden getragen werden. Jeder Beitrag ist immens wichtig, denn er macht es möglich, dass die Kinder ihre Last für einen Moment vergessen können.