Genthin (eb). Die Genthiner Judokas sind nach langer Zeit wieder in Sachsen-Anhalt und den umliegenden Bundesländern unterwegs, um sich im fairen Wettkampf zu messen. Eine kleine Gruppe Genthiner Kinder ist wieder bereit für diese Aufgabe.

So zog es die Genthiner Judokas im vergangenen Jahr zu sämtlichen Landesmeisterschaften im Kinder- und Jugendbereich, auch in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern wurden Wettkämpfe besucht. Auch auf den Sichtungsturnieren und Talentetrainings des Judoverbandes Sachsen- Anhalt sind wieder Genthiner Judokas anwesend – das Dreigestirn Josef Bill, Linus Winkler und Bruno Lau. Alle drei Jungen mit dem nötigen Trainingsfleiß, Talent und Ehrgeiz ausgestattet. Nun gilt es für den Verein hier was zu tun und so nahmen sie am Grand Slam in Magdeburg teil. Hier konnte Josef sich die Bronzemedaille holen, Linus einen guten siebenten Platz belegen und Bruno musste noch ein wenig Lehrgeld zahlen. Aber nur solche Wettkämpfe und Erfahrungen wird sie stärker machen. Den Mädchen fehlt im Moment noch das nötige Selbstvertrauen und der Biss, um erfolgreich Wettkämpfe zu bestreiten. Lucie Albrecht, Diana Schreiber, Lena Milatz und auch Haifa Aj sind hier auf einem guten Weg.
Es ist fast wie ein Neuanfang, aber erste Erfolge stellen sich ein und am Sonntag, 18. November 2018 in Tangermünde werden alle genannten Sportler am letzten Ranglistenturnier ihrer Altersklasse teilnehmen und hoffentlich mit einer Medaille nach Hause fahren.

Krabbeljudokinder stark in Form
Die Genthiner Judokas folgten der Einladung des Gerwischer Judovereins und nahmen vor allen die ganz kleinen Judokas des Vereins mit. Jüngster Teilnehmer war Neo Sauer mit gerade mal fünf Jahren schnupperte er erste Wettkampfluft. Die Kleinen schlugen sich sehr achtbar und die vielen mitangereisten Eltern gaben sich nervöser als ihre Kinder. Zwar noch schüchtern aber mit Kampfgeist gingen sie auf die Matte.
Sehr stark setzten sich die drei Bill-Geschwister in Szene. Die zwei kleineren Brüder machten es dem größeren Josef nach und erreichten alle das Finale. Josef und Elias schnappten sich dabei die Goldmedaille und Justin holte Silber. Emil Lüde, Emil Scheck und Marek Kühne zeigten große Entschlossenheit – die Judowelt wird sicher noch mehr von den drei Jungen hören. Sie gingen mit Silber beziehungsweise Bronze nach Hause. Auch Neo Sauer und Nino Reiß machten sich nicht ohne Medaille zurück auf den Heimweg.
Nino wurde Zweiter und Neo Dritter der Tabelle. Erik Kühne hatte keinen Gegner und ging kampflos mit Gold nach Hause. Insgesamt sollte das Dreigestirn Josef Bill, Bruno Lau und Linus Winkler diesen Wettkampf nutzen, um neugelernte Würfe und Bodentechniken umzusetzen. Dies fiel teilweise noch sehr schwer. Trotz allem dominierten sie ihre Gewichtsklassen und gingen mit Gold und Silber nach Hause.