Burg/Magdeburg (eb/reh). Am vergangenen Wochenende fand auf dem im Süden der Stadt Magdeburg und nur 100 Meter westlich der Elbe liegenden Salbker See die Sprint-Landesmeisterschaft über 200 Meter und 500 Meter in den einzelnen Bootsklassen Kajak und Canadier statt. Gestartet wurde im Einer, Zweier und Vierer.

Mit Spannung wurde das Abschneiden der Burger jungen Frauen der Schülerinnen B erwartet, die bei den letzten Regatten dominierten. Mit den zusätzlich für Burg startenden Fahrerinnen aus den Vereinen Börde Magdeburg und Blau-Weiß Niegripp ging es vor den Ostdeutschen Meisterschaften in Brandenburg Ende Juni darum, ihre bisher sehr guten Leistung unter Beweis zu stellen. Aber auch bei den Fahrerinnen und -fahrern des Canadier wollte Trainer Carsten Fanselow, wie er zum Ausdruck brachte, gewachsene technische Perfektion im Umgang mit dem Stechpaddel und konstante Leistung über die gesamte Rennstrecke sehen. Besonders überrascht zeigte er sich über die Leistung des jüngsten Canadierfahrers John Kwasniewski, der schon im Alter von zehn Jahren an den Start ging. Über 500 Meter erkämpfte er sich eine Goldmedaille. Fanselow sah den Grund für den Erfolg in der guten Umsetzung der Trainingsanweisungen und in seinem Trainingseifer. John, auch Jonny genannt, war die riesige Freude anzusehen. Wie er zu verstehen gab, wird er im Training weiter fleißig sein und gemeinsam mit seinem Trainer weitere Erfolge anstreben. Bei der weiblichen Jugend im Canadier blieben Medaillen ebenfalls nicht aus. Angelina Schink erkämpfte sich über 200 Meter Bronze und über 500 Meter einen vierten Platz. Für Sahra Sommermeier war der Lohn für die Anstrengungen über 500 Meter eine Silbermedaille und im Canadier Zweier über 200 Meter mit Angelina eine weitere Silbermedaille. Die Kajakfahrerinnen im Schüler B Bereich ließen keinen Zweifel über die Frage, wer dominiert im Bundesland Sachsen-Anhalt, aufkommen. Im Kajak Einer (K1) über 200 Meter erreichten über drei Vorläufe sechs Burger Boote den Endlauf. Hier gab es Gold für Aurelia Jänisch, Silber für Lenja Wendt und Bronze für Nina Schoof. Ein weiterer Glanzpunkt war der K1 über 500 Meter. Ebenfalls über drei Vorläufe qualifizierten sich alle sieben Burger Mädchen für den Endlauf. Hier ließ sich Lenja Wendt den Sieg nicht nehmen. Aurelia wurde Zweite und Nina belegte den dritten Platz. „Meine Mädels sind einfach eine Macht“, platzte es vor Freude aus den Mundwinkeln des Trainers René Kwasniewski heraus. Mit diesen Erfolgen ist es aber noch nicht genug. Es gab ja noch das Rennen im Kajak Zweier (K2) und im Kajak Vierer (K4). Im K2 über 200 Meter machten Lenja und Josi Wieblitz den Sieg klar, gefolgt von Nina Schoof und Carolina Schink. Über 200 Meter im K4 machten Nina, Carolina, Eva Henseler, mit Jahrgang 2007 die Jüngste unter den Schülerinnen, und Aurelia den Sieg klar. Lenja, Josi, Josie Zabel und Lissy Laufer kamen auf einen hervorragenden zweiten Platz.
Der Burger Robin Nabs, der für Börde an den Start ging, glänzte mit einer Silbermedaillen im K2 und Bronze im K4. „Fünf Goldmedaillen, sieben Mal Silber und vier Mal Bronze, darüber hinaus gute Platzierungen für Ole Puhlmann, Amy Treulieb, Willi Bethke, die das hervorragende Ergebnis des gesamten Teams abrundeten. Große Regatten stehen in diesem Jahr noch an, so wie die Ostdeutsche Meisterschaft in Brandenburg noch in diesem Monat. Wir werden die Trainingszeit nutzen, den Kanusport mit guten Leistungen zu popularisieren“, so René Kwasniewski.