Hohenbellin (püt). Die Zufahrtsstraße nach Hohenbellin ist eine einzige Katastrophe. Doch der Landkreis hat für den Ausbau der Straße in diesem Jahr kein Geld übrig.

Es holpert und poltert seit langer Zeit auf der Kreisstraße, die in den kleinen Jerichower Ortsteil Hohenbellin führt. Kaum mehr zu ertragen ist die Fahrt auf dem krummen Kopfsteinpflaster. Kein Fahrzeug blieb von Beschädigungen durch die Buckelpiste verschont. Um sein Fahrzeug zu retten, wird bereits auf den Randstreifen gefahren. Somit sind auch hier tiefe Löcher entstanden und die Straßeneinfassung herausgefahren. Doch alles Schimpfen der Einwohnerinnen und Einwohner Hohenbellins stieß bisher auf taube Ohren. Auf Anfrage von „Der Genthiner“ antwortete der Landkreis, dass eine Sanierung der Kreisstraße in diesem Jahr nicht vorgesehen ist und die Planung des Kreishaushalts erst im Frühjahr 2019 erfolgen wird. Mit Ausbau des Waldweges zwischen Altbellin und Altenklitsche sind nun nicht mehr nur die Hohenbelliner Nutzer der Kreisstraße. Auch Ortsfremde, die ihre Fahrt nach Genthin oder Jerichow über den betonierten Waldweg abkürzen wollen, werden durch die Benutzung der Straße geschädigt. Ob der Landkreis jedoch für die Reparatur- kosten aufkommt, ist fraglich.