Jerichow (püt). Im Malzkellersaal des Kloster Jerichow fand am 12. März 2018 ein Aufeinandertreffen altmärkischer Spitzenköche statt. Unterstützt wurden sie von Landrat Dr. Steffen Burchhardt, Jerichows Bürgermeister Andreas Dertz und dem Vorsitzenden der Stiftung Kloster Jerichow, Tilman Tögel.

Verführerisch duftete es aus dem Malzkellersaal. „Romanisch-romantisch-regional – Der Mythos der Kräuter in der Küche“, unter diesem Motto bereiteten Köchinnen und Köche aus der Altmark erstmals im Kloster Jerichow regionale Spezialitäten zu. Hauptorganisator der Veranstaltung ist der Havelberger Manfred Hippeli. Unterstützt wurde er dabei von der Industrie- und Handelskammer Magdeburg und dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband Sachsen-Anhalt e.V. Beim Anblick der frisch zubereiteten Wachtel-Gelatine mit Wildkräuterpesto, Cremesuppe von der Wollhandkrabbe, Schweinebauch, Kräutersüppchen, Klump mit Kräuterschmand, Kräutereierkuchen und Hähnchenbrust lief den unzähligen Besucherinnen und Besuchern das Wasser im Mund zusammen. Auch den Fischgerichten mit Zander, Maränenfilet, Fischröllchen und Forelle kam niemand vorbei. Alle Gerichte wurden mit frischen Kräutern, auch aus den Hochbeeten des Klosters, zubereitet. Dass sie auch an Pfanne und Friteuse eine gute Figur machen, bewiesen Landrat Dr. Steffen Burchhardt und Bürgermeister Andreas Dertz. Nachdem die Gäste den Fachleuten bei der Zubereitung zuschauen konnten, folgte das Probieren. „Lecker“, waren sich auch die Hortkinder der Jerichower Kita „Wirbelwind“ einig. Mit dem Schau-Kochen im Kloster Jerichow bewiesen die Veranstalter einmal mehr, dass die Altmark über hervorragende Gastronomie verfügt. Doch nicht nur regionale Spezialitäten, die saisonal und thematisch überzeugen, locken immer mehr Feinschmecker über die Kreisgrenzen.