Jerichower Land (eb/reh). Digitale Klassenzimmer sollen flächendeckend Realität werden. Der Bund stellt Fördermittel in Milliardenhöhe für die Ausstattung der Schulen mit digitaler Infrastruktur zur Verfügung.

„Im digitalen Zeitalter muss für jede Schulklasse eine zuverlässige Breitbandanbindung zur Verfügung stehen. Die Digitalisierung verändert das Lehren und Lernen ganz entscheidend und ist eine Grundkompetenz unserer Zeit. Die Nutzung digitaler Schulbücher oder interaktiver Plattformen muss in den Schulunterricht integriert werden“, sagt Manfred Behrens, Bundestagsabgeordneter des Wahlkreises Börde/Jerichower Land. „Für die Schülerinnen und Schüler ist es völlig normal und selbstverständlich, ständig online zu sein. Das sollte im Unterricht genutzt werden, um sie in Sachen Digitalisierung auf das reale Leben und den Beruf vorzubereiten“, so Behrens weiter. Voraussetzung ist die Versorgung der Schulen mit leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen, um die „weißen Flecken“ direkt bis an die Schulbank zu schließen. 30 Mbit pro Sekunde für das gesamte Schulgebäude mit hunderten Schülern und Schülerinnen sind nicht ausreichend. Ab sofort können Städte und Kommunen zu diesem Zweck Mittel aus dem Breitbandförderprogramm beantragen. Eine Förderung ist auch möglich, wenn bereits ein 30 Mbit-Anschluss zur Verfügung steht. Eine entsprechende Klarstellung des Förderleitfadens, der sich an die potenziellen Zuwendungsempfänger der Mittel wendet, erfolgt aktuell. Bereits beantragte Zuwendungen können ergänzt werden. Informationen können beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur unter www.bmvi.de abgefragt werden.