Genthin (püt). Auf der Stadtratssitzung am 14. Dezember 2017 wurde den Stadträten, Vereinen und Einwohnern der Stadt Genthin ein Konzept für den Ersatzneubau des Stadtkulturhauses vorgestellt.

Die Stadt ist nicht Eigentümerin des Stadtkulturhauses, es gehört der QSG. Vor einiger Zeit wurde das Gelände an eine ansässige Firma verkauft. Zwar ist die Nutzung bis zum Jahr 2021 der Stadt zugesichert, doch muss eine neue Stätte für die Vereine her. Es ist anvisiert, ein Mehrzweckgebäude, das auch die Schulspeisung für Grundschule und Gymnasium beinhaltet, an der Jahnstraße zu errichten. Die Besichtigung des Grundstücks fand bereits Ende September statt. Nun stellte das beauftragte Architekturbüro sein bis dato geheimgehaltenes Vorhaben öffentlich vor. Bei der Erstellung wurden Anregungen einer Ideenwerkstatt, der Vereine der Stadt angehörten, berücksichtigt. Alle Wünsche jedoch können aufgrund der Größe des bebaubaren Grundstücks nicht erfüllt werden. Geplant ist ein zweigeschossiges Gebäude mit einer begehbaren Fläche von 1.150 Quadratmetern. Der Saal allerdings wird größer sein als bisher vom alten Stadtkulturhaus gewohnt. „Wir sollten nicht versuchen, das alte Stadtkulturhaus nachzubauen“, sagte Bürgermeister Thomas Barz als Reaktion auf kritische Nachfragen. Momentan wird von vier Millionen Euro an Baukosten ausgegangen. Hiervon könnte das Land im Rahmen des Stadtumbau Ost 70 Prozent der Kosten tragen. Sollte das Konzept Zustimmung finden, könnte bereits 2018 mit dem Bau begonnen werden. Am 22. Januar 2018 wird der zuständige Architekt für Gespräche zur Verfügung stehen.