Stendal/Magdeburg (eb/mey). Die jungen Handballer aus Gommern und Möckern stießen gegen ihre Kontrahenten an ihre Grenzen.

Überwintert hatte die JSpG Gommern/Möckern auf einem respektablen dritten Platz der Nordliga. Den galt es zum Rückrundenstart am Sonntag, 14. Januar 2018 in Stendal gegen die Lok zu verteidigen. Das Hinspiel hatte man zwar klar gewonnen, dennoch lag Stendal nur einen Punkt, bis dahin, unter Gommern/Möckern. In der Altmark gab es für die Gommeraner und Möckeraner nichts zu holen, obwohl die Mannschaft der JSpG das Spiel lange offengestaltete. Mitte der zweiten Hälfte ergab sich die Chance, beim Stand von 17:18 mit zwei Treffern in Führung zu gehen, die Kämpfer aus dem Jerichower Land vergaben allerdings die herausgespielten Torwürfe kläglich. Kurz darauf begann das Hadern mit dem Seehausener Schiedsrichter, was der Niederlage mit fünf Toren, 26:21, dann auch entgegenkam.
Am Samstag, 20 Januar 2018, wollten es die Jungen der Spielgemeinschaft besser machen. Doch dort hatten es die Spieler mit dem Tabellenzweiten, Post Magdeburg, zu tun. Mit nur zwei Minuspunkten (Niederlage SCM) reisten die Magdeburger beim Gommeraner Sportforum an. Außerdem kam noch dazu, dass die Trainer Dlusinski und Reinholz in der Vorbereitung auf das Spiel am ersten Trainingstag nur die halbe Mannschaft zur Verfügung hatten, da noch einige Spieler ihre Blessuren und Verletzungen vom Stendalspiel auskurieren mussten.
Die Mannschaft der JSpG war dennoch guter Dinge, hatten sie doch im Lorenzweg die „Postler“ beim Hinspiel am Rande einer Niederlage und verlor das Spiel nur knapp mit einem Tor unglücklich. Wie es sich gebührt, ging der Gastgeber nach Anpfiff 1:0 in Führung, kassierte aber postwendend den Ausgleich. So verlief die erste Halbzeit, ohne dass sich eine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Magdeburger erkämpften sich einige Male eine gute Führung, doch die Handballer um Spielmacher Toni Hampel, der in Stendal nicht hatte mit auflaufen können, hielten stets dagegen. Halbzeitstand 10:11 für die Magdeburger. Nach Wiederanpfiff hatten die Magdeburger den besseren Start. Sie nutzten den Ballbesitz zum Tor und die Fehler der Gastgeber im Aufbau, um sich ein Polster zu verschaffen. Die JSpG  lief der Führung der Magdeburger hinterher. Das spiegelte sich auch in der Moral einiger Spieler wider. Allein Paul Kunath war es, der seine Einsatzzeit auf Rechtsaußen konsequent nutzte und mit sechs Treffern der erfolgreichste Torschütze bei der JSpG war. Auch Mario Reinholz lieferte im Laufe des Spiels eine gute Leistung ab, die er mit einem Treffer abrundete. Ansonsten verkauften sich die übrigen Spieler unter Wert. Nach 50 Minuten endete das Spiel beim Stand von 21:25.