Königsborn (mey). In den vergangenen Jahren wurde in den Königsborner Friedhof recht wenig investiert, gaben Kay Gericke, Bürgermeister der Einheitsgemeinde Biederitz, und Andreas Wilhelmy, Ortschaftsbürgermeister von Königsborn, zu, doch das ändert sich jetzt.

2017 hatten gleich mehrere große Stürme den Königsborner Friedhof verwüstet. Viele alte Bäume brachen unter dem Einfluss der Sturmböen oder wurden gar völlig entwurzelt. Mit schwerer und teurer Technik wurde mehrmals wieder Ordnung geschaffen, doch für das Erscheinungsbild des Friedhofes selbst war in den letzten Jahren nur wenig Geld aus der Einheitsgemeinde Biederitz geflossen, räumte Gemeindebürgermeister Kay Gericke bei einer Friedhofsbegehung mit Ortsbürgermeister Andreas Wilhelmy ein. Zu dieser Zeit hatte der Gemeinderat bereits einer Investition in den Königsborner Friedhof zugestimmt, die Baumaßnahme lief und der Schacht für den neuen Hauptweg war ausgehoben. Neben der Kapelle des Friedhofes wird eine große Stellfläche entstehen, auf dem zukünftig ein Container für Grünschnitt fest und sauber stehen sowie einfach abgeholt werden kann. Neben der Kapelle wird der Hauptweg auf einer Breite von drei Metern gepflastert werden. Auf den etwa 120 Metern bis zum Ende des Friedhofs wird der Weg eine Breite von zwei Metern einnehmen. Von ihm aus reichen drei Stichwege mit einer wassergebundenen Wegedecke durch die Grabreihen, damit Trauernde trockenen und sauberen Fußes die Gräber ihrer verstorbenen Angehörigen erreichen können. Im Zuge der Maßnahme konnten viele Wurzeln der Bäume, die den Stürmen des vergangenen Jahres nachgegeben hatten, beseitigt werden. Die ausgehobene Erde wird teilweise dafür eingesetzt werden, um einige große Senken des Friedhofs aufzufüllen und anzugleichen – natürlich ohne vorhandene Grabstellen zu tangieren, betonten die Bürgermeister und Christian Karius, Sachgebietsleiter Ordnung und Sicherheit der Einheitsgemeinde Biederitz.